Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
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Veilchen - Viola odorata

Eine der frühesten Düfte im Jahr...wenn sich im März langsam der Boden genug erwärmt hat, sieht man sie allerortens: das Märzveilchen oder Duftveilchen. Wer den Duft einmal geschnuppert hat, wird sich immer an ihn erinnern. So klein, aber doch so betörend. Die Blüte mit dem Namen Viola wurde schon viel bedichtet und besungen. In einigen Orten südlich der Alpen gibt es sogar Veilchenfeste. Sie ist die Blüte der heimlichen Zuneigung.



Verwendung in der Naturheilkunde: Bereits Hippokrates verwendete Veilchen als Arzneipflanzen. Er empfahl es zur Austreibung für die tote Geburt, und Dioskurides nahm es als Magenmittel. Veilchen helfen bei Erkrankungen der Atemwege wie Bronchitis, Reizhusten und grippalen Infekten. Mit Veilchentee (ein Teelöffel getrocknete Blüten pro Tasse kochendem Wasser) gurgelt man bei Entzündungen des Halses und bei Schluckbeschwerden. Veilchensirup wurde als Hausmittel Kindern bei Husten gegeben.
Die Inhaltsstoffe des Veilchens sollen sogar gegen bestimmte Krebsarten (Lungen-, Bronchial- und Brustkrebs) wirken. In der Homöopathie werden Veilchenverdünnungen bei Ohrenschmerzen, gewissen Augenkrankheiten, Rheuma und Keuchhusten verwendet.
Wirkung: Abführend, auswurffördernd, schweißtreibend, sedativ, gegen Hautunreinheiten, Kopfschmerzen, Halsentzündungen
Verwendung in der Küche: unter Kennern gelten Veilchenblüten als Delikatesse. Sie eignen sich für Kräutersalate und verzieren als kandierte Blüten Torten und Deserts. (Dafür werden die Veilchenblüten mit halbsteif geschlagenem Eiweiß bestrichen und mit Puderzucker dünn bestreut. Anschließend lässt man sie auf einem feinen Gitter etwa zwei Tage trocknen)

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