Die körperorientierte Irisdiagnose
... ist eine seit altersher bekannte Diagnosemethode, die über Zeichen in der Iris, also der menschlichen Regenbogenhaut, diagnostische Aussagen über den gesundheitlichen Zustand der inneren Organe ermöglichen kann. In Stein gemeiselte Tafeln in Babylon zeigten schon Augendarstellungen, in die Organe eingeritzt waren. Entsprechende Zeichen in der Iris verwiesen somit auf Krankheiten in den entsprechenden Organen. Auch heutzutage sind das analoge Denken und die Reflexzonentherapien wieder zu einem festen Bestandteil in der Heilkunde geworden. Die analoge Sichtweise, dass Veränderungen im Körper an vielen anderen Stellen des Körpers ihren Niederschlag finden und somit sichtbar gemacht und erkannt werden können ( beispielsweise an den Fußsohlen (siehe Reflexzonenmassage), an der Wirbelsäule (siehe zB Dorn – Preuss Methode) oder eben in der Iris, der Regenbogenhaut des Auges), hat tatsächlich in weiten Kreisen der Therapeuten neue Wege und Einsichten ermöglicht Die Organdiagnose über die Iris basiert auf dem Wissen, dass zwischen allen Körperteilen und Organen eine feste Nervenverbindung über das vegetative Nervensystem zur Regenbogenhaut des Auges besteht.
Krankheiten oder Störungen der Organe werden also reflektorisch (über diese Nervenfaserverbindung) in der Iris abgebildet und finden in verschiedenen Strukturen (Pigmentflecken, Streifen oder Ringe) ihren Ausdruck. Diese Symbole gilt es dann nur noch richtig zu übersetzen und zu deuten, um an die Information über die ursprüngliche Krankheit heran zu kommen. Diese Form der körperbezogenen Organdiagnose wird heutzutage, vorallem in naturheilkundlich orientierten Praxen, immer noch angewendet und praktiziert.
Die ganzheitliche Irisdiagnose…
ist nun ein System der Augendeutung, wo neben der körperliche Krankheitsdiagnose ein ganzheitliches psychologisches Bild der betroffenen Person erstellt werden kann.
In Anlehnung an die 5 -Elemente -Lehre aus der Traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM genannt, ist ersichtlich, dass jedem Körperteil, jedem Organ, auch eine seelische Dimension, eine seelische Entsprechung zugeordnet werden kann. In der neueren Zeit findet man diese Vorgehensweise, kurz als Organsprache bezeichnet, bei verschiedenen Autoren der ganzheitlichen Medizin wie Thorwald Detlefsen oder Dr. Rüdiger Dahlke ebenfalls wieder.
Über die „Organsprache“ kann also neben dem körperlichen Aspekt einer Erkrankung gleichzeitig sofort der seelische Hintergrund miterkannt und diagnostiziert werden. Wird also zB eine akute Nierenentzündung „körperlich“ festgestellt, wird durch das System der analogen Zuordnung sofort klar, dass beim Patienten wohl das Thema „Angst, Verlustangst, Heimatverlust“ im Hintergrund seines Krankheitsgeschehens steht, auch wenn ihm dass selbst zunächst nicht bewusst ist, bzw er dieses Thema nicht mit seiner körperlichen Erkrankung in Verbindung bringt.(Dem Organ „NIERE“ ist nämlich das seelische Thema ‘Angst, Verlustangst, Sicherheitsverlust’ bzw. in seiner erlösten Form das Thema ‘Vertrauen, Heimal, Sicherheit’ zugeordnet.)
Ausserdem kann über die analoge Zuordnung in der rechten Iris die Thematik ‘Beziehung zum Vater, Beziehung zu der Yang-Seite’ erforscht werden werden, in der linken Iris die Thematik ‘Beziehung zur Mutter, Beziehung zur Yin-Seite’.
Die Augenfarben und ihre konstitutionellen Anlagen können bestimmten Charaktereigenschaften
zugeordnet werden. So gibt es grundsätzliche Unterschiede im Verhalten und der Reaktionsweise zwischen dem blauen und dem braunen Augentypus und zusätzlich können auch noch die verschiedene Pigmentauflagerungen diagnostiziert werden.
Diese Farbpigmente, die in der Iris abgelagert werden, können durch analoge Zuordnung über Störung in bestimmten Entwicklungsphasen in der Kindheit Aufschluss geben und damit schon ein sehr deutliches Charakterbild des Patienten aufzeigen. Gleichzeitig kann dadurch auch Hilfestellung gegeben werden, wie diese Anlagen optimal umgesetzt und genützt werden können.
Diese Form der Ganzheitlichen Irisdiagnose wurde innerhalb der letzten zwanzig Jahre im Rahmen einer Forschungsgruppe (geleitet von Frau Dr. Müller-Mackert), die in engen Zusammenhang mit der Praxisarbeit und den dort behandelten Patienten stand, entwickelt, immer wieder überprüft und zu einem ganzen, in sich geschlossenem Diagnose-und Therapiesystem entwickelt. Die Ganzheitliche Augendiagnose wird an Hand von erstellten Diapositiven auf einer Großleinwand durchgeführt, der zeitliche Aufwand umfasst etwa 1,5- 3 Stunden.Sie kann sowohl als einmalige Sitzung bei bestimmten Fragestellung genutzt werden, wird aber in unserer Praxis im Normalfall immer zu Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung im Rahmen der ausführlichen Diagnose durchgeführt, weil dadurch sehr schnell- sowohl für den Patienten als auch den Therapeuten- ein umfassendes Bild der zu bearbeitenden Störfelder sichtbar wird.
Nun haben Sie einen kleinen Einblick in die Irisdiagnose bekommen. Weitere Informationen finden Sie hier oder Sie möchten die Irisdiagnose hautnah erleben dann melden Sie sich zu unserem nächstem Seminar an.
Irisdiagnoseseminar
Termin: 16.-17.6.2007
Ort: Füssen
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