Likamundi - News 58
Liebe Interessenten, liebe Schüler
Ein neues Jahr beginnt und das Likamundi-Team wünscht Ihnen erstmal einen energiereichen und schönen Start in das Jahr 2007.
Desweiteren haben wir für sie wieder eine neue Likamundi-News vorbereitet.
Viel Spaß beim lesen
.
Die Themen heute sind
1) Haben Sie Ihren Tannenbaum schon entsorgt? Über die
Heilkräfte der Weisstanne!2) Von der Charakteranalyse zur Vegetotherapie -
Teil 3 über Wilhelm Reich- 5) Aktuelle Termine unserer Ausbildungen:
1) Haben Sie Ihren Tannenbaum schon entsorgt? Über die Heilkräfte der Weisstanne!
Sie können die Nadeln trocknen und daraus einen kräftigen Tee herstellen und diesen dem Badewasser zufügen. Das wirkt anregend und erfrischend - genau das richtige für den Jahresanfang.
Die immergrüne Weisstanne (Abies alba), die an Weihnachten als räumlicher Mittelpunkt in unseren Wohnzimmer stand, ist ein Symbol dafür, dass wir auch in der dunklen Jahreszeit mit dem Strom des Lebens verbunden sind. Doch auch als Heilpflanze wird der Weisstanne viel Gutes zugesprochen. Die essbaren Maitriebe wirken als Tee zubereitet auswurffördernd und leicht desinfizierend, so dass sie Linderung bei Lungenleiden und Erkältungen bringt. Der wertvolle Tannenhonig besitzt dazu antibiotische Eigenschaften und kann somit die Wirkung des Hustentees steigern.
Tannenhonig wird von den Bienen auf besondere Weise gewonnen: sie melken die am Tannensaft saugenden Blattläuse, die einen Zuckersaft ausscheiden, der dann im Bienenmagen eingedickt wird. Tannenhonig hat einen intensiven, würzigen Geschmack und ist in allen Heiltees ein wertvoller Zusatz.
Nicht zuletzt hat auch der Harz der Weisstanne desinfizierende Heilkräfte, weswegen aus ihm Wund- und Zugsalben hergestellt werden.
2) Von der Charakteranalyse zur Vegetotherapie - Teil 3 über Wilhelm Reich
In der Therapie fiel Wilhelm Reich immer wieder auf, das der
Widerstand der Patienten sich nicht nur in einer psychischen
Erstarrung äußerte, sondern auch in einer körperlichen Erstarrung
deutlich wurde. Wenn sich der psychische Widerstand verstärkte,
konnte Reich auch eine Verstärkung körperlicher Verkrampfung
beobachten: z.B. hochgezogene Schultern, verkrampfte Armhaltung,
eingefrorenes Lächeln, ein erstarrter Blick. Konnte der
psychische Konflikt gelöst werden, kam es häufig nicht nur zu
einer psychischen Erleichterung, sondern auch zu einer
körperlichen Entspannung.
Da es oft schwierig war mit rein verbalen Methoden psychische
Konflikte zu lösen, versuchte Wilhelm Reich aufgrund dieser
Beobachtungen Blockierungen direkt auf der körperlichen Ebene
anzugehen. Er begann verkrampfte Muskelpartien mit Kneten,
Drücken und Massieren zu bearbeiten. Oder er forderte die
Patienten auf, selber die entsprechenden Muskelpartien stark zu
beanspruchen, z.B. starkes Bewegen der Augenmuskulatur, bei der
Halsmuskulatur durch Auslösen des Brechreflexes, Schlagen bei
Verspannungen in den Armen und Schultern. Durch längere
Beanspruchung kam es dadurch nicht nur zu einer Lockerung der
körperlichen Verkrampfung, sondern auch zu einem Durchbruch von
Emotionen, die bis dahin zurückgehalten wurden.
Bei der Lockerung der Augenmuskulatur z.B. kam es zum
Durchbruch von Angst, bei der Lockerung der Kinnpartie gerieten
die Patienten in Wut, die Lockerung der Halspartie brachte ein
tiefes Schluchzen hervor und so weiter.
Gleichzeitig mit dem Durchbruch der Emotion kam es zur Erinnerung an die Situation, die zu einer Blockierung geführt hatte. Daraus folgerte Reich, das jede muskuläre Verspannung die Geschichte und auch den Sinn ihrer Entstehung erhält. In den jeweiligen Muskeln konserviert sich das kindliche Trauma und bindet fortan Energie.
Deshalb ist eine Neurose nicht etwa nur ein "Ausdruck einer Störung des psychischen Gleichgewichts, sondern der Ausdruck einer chronischen Störung des vegetativen Gleichgewichts und der natürlichen Beweglichkeit."
"...Es sind nie einzelne Muskeln, die in Spannung geraten,
sondern Muskelkomplexe, die zu einer vegetativen
Funktionseinheit gehören. Wenn zum Beispiel ein Weinimpuls unterdrückt werden soll, so wird nicht etwa nur die Unterlippe verkrampft, sondern auch die gesamte Mund- und Kiefermuskelatur,
diejenigen Organe also, die als funktionelle Einheit beim
Weinen in Tätigkeit kommen." (Wilhelm Reich, "Charakteranalyse")
Reich unterteilt die Muskelpanzerung funktionell in sieben
Segmente: das okuläre (Augen), orale (Mund), zervikale (Nacken),
thorakale (Brust/Oberkörper), Zwerchfell-, abdominale (Bauch)
und pelvikale (Becken) Segment. Diese Einteilung ist nicht
strukturell zu verstehen, es geht dabei eher um eine Einteilung
nach den Gründen der Verspannung und ihrer Auswirkungen in diesen Bereichen.
In der Therapie zeigte es sich, das es sinnvoll war mit der
Auflösung der Panzersegmente von oben nach unten vorzugehen -
also vom Augen zum Beckensegment. Auf diese Weise konnten sich
die Patienten an die Strömungsempfindungen gewöhnen, die
jeweils bei der Lockerung eines Panzersegments auftraten.
Begann man dagegen z.B. zuerst mit dem Zwerchfellsegment
verbunden mit Auslösen eines Brechreizes und gleichzeitigem
Schreien, kamen auf einen Schlag so viele Emotionen an die
Oberfläche, das der Patient in völlige Panik geriet und sich
der übrige Körper umso mehr verkrampfte (insbesondere die
Kehlkopfmuskulatur). Die Folgen konnten psychotische Reaktionen
sein, was vermieden werden konnte, wenn vorher die
darüberliegenden Segmente gelockert worden waren. In diesem
Fall führte die Lockerung des Zwerchfellsegments zu starken
Strömungsempfindungen, die sich wellenförmig einerseits zum
Kopf hin und andereseits zum Becken hin ausbreiteten. Gelang
auch noch die Auflösung der Beckenpanzerung, die häufig von
panischen Ängsten begleitet war, konnten sich die
wellenförmigen Erregungswellen ungehindert in die Genitalien
ausbreiten und sich als Lustgefühle in einem voll befriedigenden
Orgasmus entladen (Orgasmusreflex). Die Patienten erlebten in
diesem Fall eine Erlebnisfähigkeit und Gefühlsintensität, die
ihnen bis dahin unbekannt war. Die panischen Ängste, die sich
regelmäßig vor der Auflösung der Verpanzerung des Beckensegment
zeigten, waren nach Reich die Angst vor einem vollen Orgasmus,
der immer in der Unterdrückung der genitalen Sexualität in der
Kindheit wurzelt.
Reich nannte seine Körpertherapie "Vegetotherapie", da sie zur
Freisetzung vegetativer Erregungen und zur Wiedererlangung der
vegetativen Lebendigkeit und Beweglichkeit führte. Alexander
Lowen, Gerda Boysen, Aadel Bulow-Hansen und andere bestätigten
in ihren körpertherapeutischen Arbeiten die Erkenntnisse Reichs.
Die körpertherapeutischen Ansätze Reichs haben sich heute in
vielen Therapieformen etabliert.
Hier finden Sie weitere Infos zu unsere
Psychotherapie-Ausbildung (Prüfungsvorbereitung) und unserer
Praxisausbildung im Bereich Psychotherapie (Therapiemethoden).
3) Kopfschmerzen - Tipps, um sie ohne Tabletten loszuwerden
- Trinken Sie genug! Spülen Sie Ihre Därme und Nieren stets gut durch, so dass Giftstoffe, die oft Auslöser für Kopfschmerzen sind, aus ihrem Körper gespült werden. Trinken Sie mindestens 2 Liter klares Wasser am Tag und beginnen Sie gleich morgens vor dem Frühstück damit. Damit sie es im Laufe des Tages nicht vergessen, nehmen Sie sich eine Flasche Wasser mit an ihren Arbeitsplatz.
- Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft. Bewegung wirkt auch dem Hauptfaktor für Kopfschmerzen - nämlich Stress - entgegen. Treiben Sie regelmässig Sport - eine gute Durchblutung wirkt Verspannungen entgegen. Wenn Sie viel von Stress geplagt werden, versuchen Sie regelmässig Entspannungsübungen zu absolvieren.
- Vermeiden Sie Kopfschmerzen-Auslöser in Ihrer Nahrung. Manche Lebensmittel enthalten Stoffe, die Kopfweh hervorrufen können. Essen Sie häufiger, dafür kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, somit vermeiden Sie große Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Machen Sie einen Bogen um Alkohol (speziell Rotwein), koffeinhaltige Getränke, Aufschnitt, Dauerwurst, getrocknete Früchte (sofern sie nicht aus biologischen Anbau sind) und tyraminhaltige Lebensmittel wie reifen Käse, in Essig Eingelegtes sowie um Glutamat, Schokolade und den Süßstoff Aspartam.
- Achten Sie auch auf ausreichenden und erholsamen Schlaf.
- Bei akuten Kopfschmerzen kann auch eine Fussreflexzonenmassage Wunder wirken. Energieblockaden können so effektiv gelöst werden.
- Manchmal ist auch eine minimale Verschiebung der Wirbel an der Wirbelsäule Auslöser für Kopfschmerzen. Hier kann Ihnen ein erfahrener Dorn und Breuss-Therapeut helfen oder ein guter Osteopath.
4) Wußten Sie schon...
...dass es in einem menschlichen Gehirn mehr mögliche Verbindungen gibt, als Atome im gesamten Universum existieren?... das Gehirn aus so vielen Neuronen besteht, wie es Sterne in der Milchstrasse gibt - ungefähr 100 Milliarden?
... ein Stück unseres Gehirns in der Grösse eines Sandkorns
100 000 Neuronen und eine Milliarde Synapsen enthält?
... Unser Hirn ist also in der Lage Unglaubliches zu leisten.
Nur ist es uns nicht bewußt und wir nutzten nur einen Bruchteil
unserer Ressourcen.
... Auch ein "kleines Hirn" leistet Unglaubliches. Man schätzt,
dass der grösste Supercomputer Tage brauchen würde, um zu
errechnen, wie ein Vogel auf einem Ast landen kann, falls er
es überhaupt zustande brächte. Vielleicht ist dieses Problem
mit einem Computer gar nicht zu lösen. Doch die Vogelhirne
schaffen es in Nullkommanix.
(aus "What the Bleep we do (k)now?")
5) Aktuelle Termine unsere Ausbildungen:
- Start Irisdiagnose - Ausbildung (4 WE) 25.-26. Februar 2007
- Massagetherapeut (2x4 Tage) I 26.-30. März 2007 und II 07.-11. Mai 2007
- Psychokonesiologie 27.-28. Januar 2007 in Wahlwies (Bodensee)
- Klinische Hypnose (5 WE+Einführung)
- Start Naturheilkunde-Ausbildung: (5WE) 19.-21. Januar 2007
- Einsteigerkurs Psychotherapie-Selbststudium 10.-11. März 2007
- Intensivkurs Psychotherapie 05.-08. Februar 2007
- Heilpraktiker-Ergänzungsunterricht (6 WE) Beginn: 17.-18. März 2007
Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und das Ihre Vorsätze gelingen mögen!
Ihr Likamundi-Team