Likamundi-News Nr. 56
Liebe Interessenten, liebe Schüler!
nach einer längeren Pause erhalten Sie wieder regelmäßig unsere
Likamundi-News.
Wir möchten Sie gerne informieren über Themen rund um die
Heilpraktikerausbildung und Aktuelles aus der Psychotherapie und
Ganzheitsmedizin.
Unsere Themen heute
1.) Hypnotherapie - eine Therapie die wirkt
2.) Klassische und moderne Hypnotherapie
3.) Lerntipp - Lust statt Frust
4.) Warum die Weihnachtsbäckerei gute Laune bringt – die Gewürze machens!
Hypnotherapie – eine Therapie, die wirkt
In den letzten 50 Jahren hat sich die Hypnotherapie zu einem
differenzierten Behandlungsansatz entwickelt und kommt in
verschieden Bereichen zur Anwendung:
z.B. bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen,
psychosomatischen Problemen, Ängsten, Traumata,
Verhaltensstörungen, Abhängigkeiten u.v.a.
Bereits im Jahr 1980 gab es eine Untersuchung (Smith, Glass und
Miller(1980): The Benefits of Psychotherapy), wo die
Effektivität psychotherapeutischen Therapierichtungen
untersucht wurde.
Die Effektivität für Hypnotherapie fiel mit 1,82 sehr hoch aus.
Die durchschnittliche Effektstärke aller untersuchter
Therapiemethoden betrug 0,85, d.h. dass die Hypnotherapie mehr
als doppelt so effektiv eingestuft werden kann.
Dass im Vergleich dazu die Hypnotherapie in der
psychotherapeutischen Praxis nicht der Stellenwert hat, der ihr
eigentlich zukommt, liegt wohl daran, das das allgemeine Bild
der Hypnose in der Öffentlichkeit immer noch geprägt wird durch
unseriöse Showhypnose-Darbietungen, in denen einige
Trancephänomene zur Effekthascherei vermarktet werden.
Klassische und moderne Hypnotherapie
Beim Stichwort Hypnotherapie denkt man zuerst an die klassische Vorgehensweise: der Therapeut versucht mittels klarer Anweisungen und Suggestion Einfluss auf den Patienten zunehmen.
Diese Botschaften sinken ins Unterbewußtsein und entwickeln dort ihre Wirkung, indem sie sozusagen selbstständig das Verhalten oder Empfinden beeinflussen.Der Therapeut ist der Aktive, der Patient der "Empfänger" der Botschaft und damit passiv.In den letzten 50 Jahren entwickelte sich eine neue Art des Vorgehens. Als Vorreiter dieser modernen Form gilt Milton Erickson. Er ging davon aus, dass im Patienten alle Ressourcen und Lösungen für ein Problem bereits vorhanden sind. Diese müssen nur aktiviert werden, wobei dem Patient eine aktive Rolle zukommt.Mit dieser Sichtweise reiht sich Erickson ein in die Reihe von Vertretern eines humanistisch ausgerichteten Weltbildes der Psychotherapie. Zusätzlich rückt er ab vom stark direktiv-therapeutischen Vorgehen der klassischen Hypnose, wandte statt dessen indirekte Suggestionen an und lies den Patienten grossen Freiraum zur Entfaltung seines Potientials.Die indirekte Suggestion lassen dem Patienten Raum zur Entwicklung eigener Bilder und Gedanken, sie geben weniger Inhalt vor. Diesen Raum kann der Patient in Kontakt mit den kreativen Anteilen der Persönlichkeit nutzen, um Ressourcen zu finden, die stark mit seinem individuellen Empfinden verknüpft sind.
Ausbildung in Hypnose
In diesem Sinne möchte unsere Ausbildungsreihe "Klinische Hypnose - NLP,
Wahrnehmungsschulung, Arbeit mit dem Unbewußten" einen Zugang ermöglichen zu bislang
ungenutzen Potentialen der Persönlichkeit.
Wie jede Psychotherapie-Ausbildung ist auch die Hypnose-Ausbildung in erster Linie
Selbsterfahrung, die Erforschung eigener Potientiale und Schulung der Wahrnehmung.
Es werden verschiedenste Methoden vorgestellt und eingeübt, die direkt in der Arbeit
mit Klienten angewendet werden können.
Wer sich über die Ausbildungsinhalte weiter informieren möchte, kann hier weiterlesen.
Termine zu unseren Psychotherapie-Ausbildungn finden Sie hier.
Lerntipp – Lust statt Frust
Wer kennt das nicht… schon seit einer Woche liegen die Skripten unberührt auf dem Schreibtisch. Mahnend liegen mehrer Lehrbüch daneben, aber es geht einfach nichts vorwärts. Sie finden den Einstieg nicht mehr. Wahrscheinlich haben Sie sich in solchen Momenten oft gefragt… werde ich es jemals schaffen?? Erst ca.ein Drittel der Skripten sind bisher durchgearbeitet, die Frage ist auch, wieviel davon hängen geblieben ist.
Kopf hoch! Lerntiefs sind ganz normal und tauchen immer mal wieder auf. Das sollte sie jedoch nicht von Ihrem angestrebten Ziel “die bestandene Heilpraktikerprüfung” abbringen lassen.
Hier ein paar Tipps aus der Krise:
Räumen sie ihren Schreibtisch auf und machen Sie einen Neuanfang. Wenn Sie beim letzten Thema stecken geblieben sind, nehmen Sie sich einfach ein neues Lerngebiet vor. Auf das liegengebliebene Thema werden Sie später zurückkommen.
Gehen Sie nach dem Lustprinzip vor: Wählen Sie sich ein Lerngebiet, das sie gerade persönlich besonders interessiert, z.B. durch aktuelle Krankheitsfälle im Bekanntenkreis.
Spornen Sie Ihren Forschergeist an… recherchieren Sie über das neue Lerngebiet, nehmen Sie zu den Skripten auch Informationen aus Büchern und z.B. dem Internet hinzu. Lesen Sie einfach, was Sie interessiert ohne gleich ans Auswendiglernen und Pauken zu denken.
Machen Sie sich übersichtliche Notizen und Zeichnungen, um einen Überblick über das neue Thema zu bekommen.
Auf diese Art und Weise können Sie ohne rauchenden Kopf Kenntnisse über neue Wissensgebiete bekommen. Durch Ihre “Forscherlaune” lassen sich die neuen Inhalte viel leichter in ihr Langzeitgedächtnis abspeichern. Gehirnforscher haben festgestellt, dass Inhalte, die mit Emotionen verknüpft sind (in unserem Fall Begeisterung oder auch persönliche Betroffenheit) leichter gespeichert werden und später besser abrufbar sind.
Nutzen Sie unsere Lerntipps und scheuen Sie sich nicht Ihr Vorgehen beim Lernen zu verändern.
Wenn Sie gute Erfahrungen mit Ihrer “speziellen Lernmethode” gemacht haben: schreiben Sie uns! Gerne veröffentlichen wir Ihre Erfahrungen, die andere Schüler sicherlich auch motivieren.
Nach dem Motto Lust statt Frust… wünschen wir Ihnen besonders in der Adventszeit ein erfolgreiches Lernen!
Warum die Weihnachtsbäckerei gute Laune bringt – die Gewürze machens!
Schon seit der frühen Kindheit verbinden die meisten Menschen das Weihnachtsfest mit den charakteristischen Düften bestimmter Gewürze. Ingwer, Anis, Muskatnuss und Zimt wecken die Lust auf Plätzchen, Spekulatius und Lebkuchen. Doch die Gewürze geben dem Gebäck nicht nur den einzigartigen Geschmack: Sie steigern nebenbei auch das Wohlbefinden. Früher wurden sie auch als Arzneien angewandt.
Das Wissen über die Anwendung von Kräutern und Pflanzenteilen brachten die Mönche im frühen Mittelalter mit der Glaubensbotschaft über die Alpen. In dieser Zeit war das aus Ägypten eingeführte Gewürz Anis an jeder gehobenen Tafel zu finden. Die reichen Bürger bauten die Anispflanze in Haus- und Klostergärten an und veredelten mit den zu Pulver gemahlenen Früchten Fleisch, Fisch und Gemüse. Heute ist Anis ein bekanntes Backgewürz. In Bayern etwa ist das Anisbrot eine Spezialität. Seine Rezeptur entwickelten bereits die Griechen im klassischen Altertum. Anisbrezeln und die süddeutschen Springerle sind weitere beliebten Weihnachtsleckereien, die wohltuend auf den Körper wirken: Das ätherische Öl entkrampft den Magen und die Darmwände. Da das aromatisch-frische Gewürz in der Volksmedizin als Aphrodisiakum verwendet wurde, verfeinert es heute noch in vielen Gegenden den Hochzeitskuchen. Auch als Tee hat Anis eine medizinische Bedeutung: Es löst Husten und mindert Krämpfe.
Rezept: Anisbrot
Zutaten:
6 Eiweiß
350 gr Zucker
6 Eigelb
1 1/2 Teelöffel Anis
350 gr Mehl
1 Teelöffel Backpulver
sowie eine Kastenform – Backblech – Back-Trennpapier
Das Eiweiß steifschlagen und dann den Zucker langsam einrieseln lassen. Nach und nach die Eigelb dazugeben und alles zu einer schaumigen Masse rühren. Die Aniskörnchen und das mit dem Backpulver vermischte Mehl vorsichtig unterziehen.
Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.
Das Anisbrot auf einem Kuchengitter erkalten lassen und am nächsten Tag in Scheiben schneiden. Diese dann auf ein mit Back-Trennpapaier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1/2 Stunde rösten. Nach der Hälfte der Zeit die Anisbrotscheiben wenden, so daß sie auf beiden Seiten leicht geröstet sind.
Rezept: Anisplätzchen
Zutaten:
- 3 Eigelb
- 250g Puderzucker
- etwas Salz
- 3 Eiweiss
- 250 g Mehl
- 1/2 Tl Anis
Anisplätzchen müssen über Nacht trocknen, bevor sie gebacken werden. Eigelb mit Puderzucker und Salz ca. 15 Minuten mit dem Quirl schaumig schlagen, bis die Masse weißlich wird. Eiweiß sehr steif schlagen und locker mit der Eigelbmasse vermischen. Nicht mehr mit dem Quirl rühren, da die Masse sonst nicht locker wird. Mehl mit Anis mischen und unter die Eimasse heben. Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen und ca. 120 kleine Plätzchen mit etwas Abstand auf die Bleche spritzen. Der Teig verläuft noch etwas und beim Backen gehen die Anisplätzchen auf. Anisplätzchen über Nacht bei Raumtemperatur trocknen lassen. Am nächsten Tag Ofen auf 150° oder 130° Umluft stellen. Anisplätzchen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Anisplätzchen auf dem Blech abkühlen lassen.
Wir wünsche Ihnen eine ruhige und angenehme Adventszeit!
ihr Likamundi-Team