Likamundi-News Nr. 55
Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Likamundi-News.
Unsere heutigen Themen sind:
- Tag der offenen Tür am Sa, 16. September 2006 in Füssen
- Serie: Unsere Sinne - Das Auge
- Heilpflanze des Monats: Der Salbei
Tag der offenen Tür am Sa, 16.09.2006
Die Heilpraktikerschule Likamundi lädt Sie herzlich ein zum Tag der offenen Tür am
Samstag, den 16. September 2006, in der Drehergasse 12, 87629 Füssen.
Hier können Sie sich das Tagesprogramm anschauen und haben die Möglichkeit sich anzumelden. -> zum Programm
Unsere Sinne - Das Auge
Als Heilpraktiker/in und auch als Psychotherapeut/in ist es oft wichtig, sich auf das zu konzentrieren, was wir als selbstverständlich betrachten. Mit unserer Reihe "Unsere Sinne" möchten wir Ihnen neue oder andere Sichtweisen unserer Sinnes-Organe geben.
Wär' nicht das Auge sonnenhaft - nie könnt' die Sonne es erblicken (Goethe)
Im Phänomen LICHT erlebt der Mensch einen Durchbruch in seiner Wahrnehmung von Welt. Im Licht entsteht nicht nur die bewußte Wahrnehmung, im Licht entsteht die Teilung, die Zer-teilung, bzw. die Zwei-heit überhaupt. Mit dem Licht beginnt der Schritt aus dem unzerteilbaren Dunklen, aus der unbewußten Einheit, aus der noch nicht reflektierten und verschmolzenen Unschuld in die getrennte, objektivierende, schuldvolle Zweiheit hinein, hinaus aus dem Paradies des Verschmolzen-Seins, aus der Tiefe der Gebärmutterhöhle hinaus - hinein in den Kosmos des Hellen, der Trennung, der Differenzierung, der Eigenständigkeit, des Intellekts, des Erwachsenwerdens.
Das Sinnesorgan Auge
Das AUGE entspricht von seiner äußeren Signatur dem Männlichen und der Sonne. Es ist das einzige Körperteil, wo das Gehirn an die sichtbare Oberfläche kommt, da zum einen Sehnerv und Netzhaut direkt zum Zentralen Nervensystem gehören, zum anderen Augapfel und Augenhäute aus dem gleichen embryonalen Gewebe wie das Gehirn gebildet sind, so dass man sich vereinfacht den Augapfel als nach außen verlagertes Gehirn und die Augenhäute als Fortführung der Hirnhäute vorstellen kann. Durch den Aufstieg des Großhirns zur vorherrschenden und bewußtseinsspendenden Instanz hat natürlich auch das Auge eine dominante und dominierende Haltung innerhalb der Sinnesorgane eingenommen. Das, was wir in dieser Welt sehen, wird von unserem Denken bestimmt - und umgekehrt, das, was wir denken, ist vom Sehen bestimmt.
In dem Sinne betrachtet die heutige Welt das Auge als die Krone der Sinnesorgane, das Sinnesorgan, das die differenziertesten Funktionen erfüllen kann und den Menschen hineinführt in ein visuelles, hochentwickeltes und/aber auch in ein patriarchal - einseitiges Zeitalter.
Lesen Sie im nächsten Teil:
Die Krankheiten des Auges - Ansatz einer ganzheitlichen Deutung
Unsere Heilpflanze des Monats: Der Salbei
Diesmal möchten wir Ihnen den Salbei vorstellen. Die wohl bekannteste Eigenschaft des Salbeis ist seine schweißhemmende Wirkung. Und welche Pflanze ist für diese Jahreszeit wohl geeigneter?
Allgemein:
Der Salbei gehört zu Lippenblütern
Heilwirkung:
antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, bei Appetitlosigkeit, hemmt die Milchsekretion, hilft bei Heiserkeit, Mandelentzündungen, Rachenentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischbluten, Erkältungen, Husten,
Bronchitis, Keuchhusten, Raucherhusten, Lungenschwäche, Blähungen, Durchfall, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Magenbeschwerden, Mundgeruch, Gallenschwäche, Leberschwäche, Diabetes (unterstützend in leichten Fällen), Übergewicht, Depressionen, wirkt sich stärkend auf das Gedächtnis aus. Wirkt gegen starkes Schwitzen, Hitzewallungen, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, schmerzhaft geschwollene Brüste, Insektenstiche, Hauterkrankungen, Wunden, eitrige Geschwüre, Ekzeme,
Anwendung:
Bei Keuchhusten und Raucherhusten kann Salbeitee sehr hilfreich sein. Er stärkt die Funktion der Lungen und kann auch bei Heiserkeit und Kehlkopfentzündung angewendet werden.
Der Salbeitee hilft auch bei der Verdauung, stärkt den Magen und regt dabei die Verdauungstätigkeit an.
Ein weiterer Vorteil des Tees ist, dass er die Schweißbildung hemmt. Das kann vor allem in der Pubertät sehr hilfreich sein aber auch bei nächtlichen Schweißattacken oder in den Wechseljahren.
Bei stillenden Müttern bremst Salbeitee die Milchproduktion, was vor allem in der Abstillphase sehr nützlich sein kann und Milchstau verhindern hilft.