Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
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Likamundi Newsletter Nr. 53

Die Themen heute:

1. Frühlingskräuter und Rezepte für Sie
Damit der Frühling ein gustatorisches und erweckendes Erlebnis werden kann ...

2. Interessante und aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten:

1. Frühlingskräuter und Rezepte

Endlich Frühling und damit auch wieder viele leckere Vitamine in Reinform auf Wiesen und  Heiden. Um die Frühjahrsmüdigkeit und den launigen April mit seinem schlechten Wetter gut zu überstehen, haben wir hier ein paar Frühlingskräuter und Rezepte für Sie zusammengestellt. Damit der Frühling ein gustatorisches und erweckendes Erlebnis werden kann ...

Eines der beliebtesten Frühlingskräuter ist wohl der Bärlauch. Seinen Namen hat der Bärlauch daher, weil er (bis heute) die erste Nahrung der Bären nach dem Winterschlaf ist.
In schattigen Laub- und Mischwäldern fühlt sich der Bärlauch wohl. Hier breitet er sich im Frühjahr gerne zu einem grünen, nach Knoblauch duftenden Teppich aus.
Der Bärlauch reguliert den Blutdruck: Hoher Blutdruck wird durch Bärlauch gesenkt, niedrigen Blutdruck lässt er ansteigen. Bärlauch tut also jedem gut.

Außerdem wirkt er reinigend auf Magen, Leber, Darm, Niere und Galle. Also eine tiefgreifende Unterstützung für die Frühjahrsentgiftung.

Am einfachsten läßt sich der Bärlauch frisch und direkt aufs Brot genießen, gerne aber auch als Suppe (erst kurz vor dem Servieren in die vorbereitete Gemüsesuppe) oder Pesto (einfach 2 EL Pinienkernen – ersatzweise Mandeln – 50 g geriebener Parmesan oder Pecorino, ca. 1/8 l gutes Olivenöl und Salz  im Mörser zu einer Paste verreiben. Zum Schluß Bärlauch dazugeben. Mmm!).

 

Auch die Brennessel ist ein sehr wertvolles Kräutlein für den Frühling: Durch ihren hohen Eisengehalt macht sie wach und aktiv. Denn nicht nur im Frühling sondern auch mit zunehmendem Alter sinkt der Eisengehalt im Körper. Die Folgen sind oft Ermüdungs- und Erschöpfungszustände.
Mit großem Erfolg kann die eisenhaltige, frische Brennessel dagegen angewendet werden: Nach einer Brennesselkur fühlt man sich rasch körperlich wohler, Energie und Schaffenskraft kehren zurück und auch äußerlich blüht man auf.
Ihre Heilwirkung bezieht sich vor allem auf Entzündungen der Harnwege.
Eine vierwöchige Teekur ist empfehlenswert. Morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück die erste Tasse Brennesseltee trinken und dann im Laufe des Tages noch ein bis zwei weitere Tassen.
Für den Tee werden zwei Teelöffel vom getrockneten Kraut oder auch eine Handvoll junger, frischer Blätter, mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen.  
Fünf Minuten ziehen lassen und lauwarm trinken.

Es ist gut möglich, dass auf diesem Wege (und ganz nebenbei) auch Kopfschmerzen, Ekzeme, Erkältungen oder Heuschnupfen verschwinden...

 

Ein eher bitterer Frühlingsgruß ist der Löwenzahn – der sollte lieber gemischt mit anderen Kräutern genossen werden, weil sein Geschmack doch eine Herausforderung ist. Aber tröstlich: Das, was Löwenzahn so bitter schmecken läßt, macht ihn auch gesund. Der Bitterstoff Taraxacin steckt in Kraut und Wurzel. Daher: Am besten die ganze Pflanze verwenden! Der Löwenzahn hilft übrigens ebenfalls beim Entschlacken und reinigt das Blut:
Die enthaltenen Vitamine, Bitterstoffe, Saponine und Gerbstoffe wirken harntreibend und regen Niere und Leber zu verstärkter Tätigkeit an.

Auch der Kerbel ist schon von alters her wegen seiner reinigenden Eigenschaften beliebt – auch er wirkt blutreinigend und harntreibend. Optisch erinnert der Kerbel an glatte Petersilie, die Blätter sehen sehr ähnlich aus, sind nur viel zarter, in der Struktur wie im Geschmack. Sie riechen süßlich mild, schmecken fein und ein bißchen nach Anis.
Lecker ist Kerbel beispielsweise in Suppen (daher auch sein Beiname "Suppenkraut"), zu Gemüse, in der Kräuterbutter, oder als Gewürz im Kräuteressig. Geradezu köstlich ist er in allen Arten von Eierspeisen.
Er wird bei Frühjahrskuren zur Entschlackung eingesetzt und um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Sein ätherisches Öl und seine Bitterstoffe regen außerdem die Nierentätigkeit und die Verdauung an.



Magisch-beschützende Wirkung wird dem Gänseblümchen zugeschrieben:  „Wer getrocknete Gänseblümchen bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 1 Uhr gepflückt wurden, dem geht keine wichtige Arbeit schief."
Das bekannte Wiesenblümchen ist jedoch nicht nur als Zaubermittel geeignet. Die jungen Blätter der Grundrosette und die noch harten Blütenknospen haben einen angenehmen, nussartigen Geschmack.
Man verwendet die Blätter kleingehackt, unter Salate oder Quark gemischt oder wie Feldsalat angemacht.
Die Blütenknospen können wie Kapern in Essig eingelegt werden. Und Kinder lieben die Blüten auch gern auf's Butterbrot!
Die Pflanze, die einst der nordischen Frühlingsgöttin geweiht war, wurde insbesondere im Mittelalter gegen viele Krankheiten eingesetzt. Heute wird es in der Volksmedizien bei Appetitlosigkeit, Magen-Galle- und Lebererkrankungen, und als Blutreinigungsmittel verwendet. Auch bei Husten und Hautleiden ist es sehr wirksam.
Hier noch ein einfaches Rezept für Gänseblümchengemüse:
Die Pflänzchen von welken Blättern und Blütenstielen befreien und sauber waschen. In leicht gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, dann abseihen, das Wasser aber nicht weggießen. Alles fein hacken. Aus Butter, Mehl und der Kochflüssigkeit eine Mehlschwitze herstellen. Das Gänseblümchengemüse darin noch etwas dämpfen lassen, mit Salz, Gemüsebrühe und etwas Liebstöckel würzen.

 

Abschließend noch ein zusammenfassendes Rezept, in welches sie beliebige Kräuter hinzugeben können – je nach Geschmack und Verfügbarkeit.

Kräutermix für die Frühjahrskur

1 Handvoll frische Kräuter (Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Sauerampfer oder anderes) waschen und grob hacken. Im Mixer mit 1/2 l Buttermilch gut durchmixen.
Fertig ist Ihr Frühlingsdrink!

 


2. Interessante und aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten:

MassagetherapeutIn

Vorbeugen und Behandeln mit Massagen

Berührung tut gut! Egal ob wir gesund oder krank sind.
Mit unsere Ausbildungsreihe “Massagetherapie” möchten wir Ihnen verschiedene Massagetechniken und andere Formen der Körperarbeit nahe bringen.

 

Dabei spielen “Wohlfühlmassagen” genauso eine Rolle wie z.B. Reflexzonenmassagen, mit denen Sie Krankheiten positiv beeinflussen können.
Ziel der Ausbildung ist es verschiedene Massagetechniken sicher zu erlernen und grundlegende Kenntnisse der Therapie und Prävention von Krankheiten zu vermitteln...

Aktuelle Termine: (2 x vier Tage) Block I am 10.-14. Juli 2006
                                               Block II am 11.-15. September 2006

                Preise: Gesamtzahlung: € 870,- oder 2 x € 450,-

 Mehr Information finden sie hier.

 

Wirbelsäulentherapie nach Dorn & Breuss

Die sanfte Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss ist eine einfache und zugleich sehr effektive Methode zur Behebung von Wirbelverschiebungen und dient gleichzeitig einer allgemeinen  und tiefen Entspannung.

 

Für eine längerfristige Heilung wird auch auf Zusammenhänge von Psyche, Organen und einzelnen Wirbeln eingegangen. Alles was Sie für die Erlernung benötigen ist Sensibilität und die Kraft der Daumen.


Preis:    120,- Euro

Termin: 27.-28. Mai 2006

 

Mehr Information finden sie hier.

 

 

Frauenheilkunde - ein neues Feld für die Heilpraktiker

 


Ein weiteres interessantes Feld der Naturheilkunde ist die Frauenheilkunde. Gerade der Frau sollte man besondere Beachtung schenken da sie ein sehr vielschichtiges Leben durchläuft, unter anderem als die Person die unsere Kinder austrägt, gebährt und pflegt. Die  Inhalte sind neben dem grundlegenden schulmedizinischen Wissen, die Frage nach dem Hintergrund und tieferen Verständnis von Symptomen und Erkrankungen.
Speziell in der Naturheilpraxis haben wir die Möglichkeit, die typischen Beschwerden der Frauen wie Menstruationsbeschwerden, Klimakterium, Myome usw. sanft aber tiefgreifend zu behandeln.
Von der Pubertät bis in die Menopause soll eine naturheilkundliche Betreuung der Frau ermöglicht werden. Um dies zu gewährleisten, geben in diesem Lehrgang kompetente Referenten ihre frauenheilkundlichen Erfahrungen weiter.

 

Preise:    2 x 360,- oder 1 x 700,- Euro
Termine: I 27.-30. Juli 2006
            II 26.-29. Oktober 2006

Mehr Information finden sie hier.