Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
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Herzlich Willkommen zu unserem ersten Newsletter in diesem Frühling!

Heute berichten wir über folgende Themen:

 

1. Heilpflanze des Jahres 2006: die Melisse

2. Einladungen

3. Käse schützt Blase und Zähne

4. Frühlingsgefühle und immer müde ...

1. Heilpflanze des Jahres 2006: die Melisse

Gekürt wurde die Melisse von einer Jury des Vereins NHV Theophrastus, der sich der natürlichen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, verschrieben hat.
Denn die Melisse ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen – schon Hildegard von Bingen, Karl der Große, Plinius, und eben auch Paracelsus wußten sie zu schätzen.

Auf Grund ihres zitronenartigen Geschmackes wird die Pflanze auch gerne „Zitronenmelisse“ genannt. Volkstümliche Namen wie Herztrost, Frauenwohl und Nervenkräutel weisen auf die verschiedenen Anwendungen hin.
So wirkt die Melisse entkrampfend, beruhigend und schlaffördernd.
Außerdem wirkt sie auf die Verdauungsorgane förderlich und blähungswidrig, hilft bei Übelkeit und Magenverstimmung. Auch sei sie schmerzlindernd und wird bei Angst, Depressionen, Unruhe, Reizbarkeit, Nervosität und Fieber eingesetzt.
Desweiteren wirkt die Melisse antibakteriell und virustatisch und zwar überall dort, wo rhythmische Abläufe gestört sind, also bei Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Magen-Darm-Leiden, Unruhezuständen, Menstruaionsbeschwerden, Kopfschmerzen und Erkältung.

 

Neuere Untersuchungen aus Großbritannien haben außerdem ergeben, das Melisse die Gehirnleistung verstärkt und dadurch Unterstützung für Demenzkranke bieten könnte.
Medizinisch anerkannt ist auch die Wirksamkeit von Melissenextrakt in Form einer Creme gegen Lippenherpes, z.B. Lomaherpan. Frühzeitig angewendet, lassen die lästigen Beschwerden rasch nach, die weitere Infektion von gesunden Zellen mit Herpes-Viren wird unterbrochen, und vorhandene Herpesbläschen heilen meist rasch ab.
Und auch bei Neuralgien, Ohren- und Zahnschmerzen soll die Melisse helfen. Umschläge aus Melissenbrei können auch bei Prellungen und Quetschungen, sowie bei Migräne angewendet werden.

Im Volksglauben gibt es den Brauch, Melissenblätter aufs Herz zu binden, um Liebeskummer zu heilen.
Außerdem sei es das Kraut der Wissenschaftler gewesen, welches Studenten gegeben wurde, um ihr Erinnerungsvermögen zu schärfen.

Ursprünglich stammt die Melisse, die mit lateinischem Namen Melissa officinalis heißt, aus Südeuropa und gehört zur Familie der Lippenblütler. Sie wird ca. 60 cm groß und liebt sonnigen, gut durchlässigen Boden. Optisch ähnelt sie Minze oder Brennnessel mit ihren feinen Härchen, die aber nicht brennen.

 

Auch in der Küche ist die Melisse sehr beliebt: ihr frisches, zitroniges Aroma, das beim Trocknen schnell verfliegt, eignet sich hervorragend in hellen Soßen zu Spargel und anderen aromatischen Gemüsen, in Cremesuppen, leichten Essigen und Kräuterölen, fruchtigen Süßspeisen z.B. Quarkcreme, Zitronencreme, zur Zubereitung erfrischender Sommergetränke und für Kräuterliköre (bspw. Klosterfrau Melissengeist).

Rezept für Melissengeist

600 g Melisse (frisch)
132 g Zitronenschale (unbehandelt)
33 g Nelken
33 g Zimtrinde
10 g Muskatnuss
33 g Angelikawurzel
200 ml Weingeist
500 ml Melissenwasser


Alle Zutaten in eine Flasche füllen.
72 Stunden an einem warmen, sonnigen Platz ziehen lassen.
Anschließend abfiltern und in kleine Flaschen füllen.

Wohl bekomm's!


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Für Sie im Selbststudium und im Direktkurs möglich!

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2. Einladungen

In aktuellen Kursen an der Heilpraktikerschule Likamundi sind noch Plätze für Sie frei! Das betrifft

die Massagetherapie
die Irisdiagnose
und die Kinderheilkunde.


Noch unsicher? Wir beraten Sie gerne auch über individuelle Kombinationsmöglichkeiten. Einfach anrufen (08396 / 92 11 97) oder schreiben (kontakt@likamundi.de)wir kümmern uns um den Rest.

3. Käse schützt Blase und Zähne

Mal wieder ein Beweis dafür, das richtige Ernährung zu Heil und Heilung betragen kann: Finnische Wissenschaftler fanden bei einer Studie mit über 300 Frauen heraus, das fermentierte Milchprodukte, wie Joghurt und Käse vorbeugend gegen Blasenentzündung helfen.
Bei den Frauen, die entweder gesund waren, oder einen akuten Harnwegsinfekt hatten, zeigte sich, wer mindestens 3 mal in der Woche Milchprodukte wie Käse und Joghurt zu sich nahm, besitzt ein um 80 Prozent geringeres Risiko für Blasenentzündung.
Die Erklärung liegt dem Bakterienhaushalt zu Grunde. Harnwegsinfektionen werden hauptsächlich durch Bakterien im Stuhl ausgelöst. Deren Zusammensetzung verändert sich durch den Genuß von fermentierten Milchprodukten. Und das könnte dann das Risiko für einen Harnwegsinfekt verringern. 

 


Übrigens sei Käse auch sehr gut für die Zähne. Das belegte jedenfalls eine Studie des amerikanischen Forschungsinstitutes in Bosten. Weil Käse den Speichelfluß stimuliert, wird der Zucker aus der Nahrung schneller vom Gebiss weggespült. Außerdem hemmt er die auslösenden Bakterien gegen Karies und Zahnfäule. Die im Käse enthaltenen Mineralien stabilisieren zusätzlich den Zahnschmelz.

So wäre die Gaumengewohnheit der Franzosen durchaus auch für uns sinnvoll, die Mahlzeit mit einem Stück Käse abzuschließen.

 

4. Frühlingsgefühle und immer müde ...

Die Natur erwacht – der Mensch schläft ein. Der Frühling beginnt und mit ihm die Zeit des Wandels – nicht nur die Erde stellt sich durch die wärmere Jahreszeit um, auch der menschliche Organismus unterliegt tiefgreifenden Veränderungen. Das liegt zu einem großen Teil auch an den veränderten Lichteinflüssen.

 

Durch Augen und Haut nimmt der Mensch vermehrt Sonnenlicht auf, das verstärkter und auch länger strahlt, als im Winter. Diese Informationen bewirken im Gehirn, das die Zirbeldrüse die endokrinen Drüsen (wie z.B. die Schilddrüse) zu gesteigerter Hormonsekretion anregt. Außerdem setzen die Keimdrüsen vermehrt die Geschlechtshormone Testosteron, bzw. Östrogen frei, und die Melatonin-Produktion wird eingeschränkt – Letzteres sorgt für die innere Ruhe im Körper. So werden also die Frühlingsgefühle verursacht.

 


Ihr Pendant – die Frühjahrsmüdigkeit, hat ihren Ursprung ebenfalls im Hormonhaushalt. Angeregt von den Schilddrüsenhormonen, teilen sich die Zellen schneller, um alte Zellen auszutauschen – ganz so, wie auch die Natur in dieser Zeit von Erneuerung geprägt ist. Diese Umstellung des Organismus nährt sich von den Energiereserven und bestimmt so die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit, die sich in permanenter Müdigkeit, allgemeiner Antriebsschwäche und Reizbarkeit äußert.

 


Was dagegen hilft, ist, sich darauf einzustellen – auf den Frühling, das Wiedererwachen und die möglicherweise anstehenden Veränderungen. Spaziergänge mit Licht und Luft, sowie ausreichend Schlaf geben die Grundvorraussetzungen. Mehrere kleinere Mahlzeiten mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen den Körper mit ausreichend Energie. Der Kreislauf kann durch Ausdauertraining gestärkt werden, genauso wie durch Wechselduschen, was das allgemeine Befinden im Frühjahr verbessert.



Mit den besten Wünschen für eine lebhafte Frühlingszeit


Viola Werner
Heilpraktikerschule Likamundi