Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
Infos anfordern
Anmeldung
Termine
Forum

Likamundi Newsletter Nr. 50

Die Themen heute:

  1. Neuigkeiten von Likamundi
  2. Frühlings-Aktion
  3. Berührung ist Lebenswichtig!
  4. Programm vom Tag der offenen Tür am Samstag, den 25. März 2006
  5. Ein Kraut, so stark wie Eisen

1. Neuigkeiten von Likamundi

Wie unschwer zu erkennen ist, haben wir unser neues Web-Design online gestellt. Wir wollen damit noch größere Übersichtlichkeit und Kundenfreundlichkeit realisieren. Anregungen oder Kritik sind übrigens erwünscht!

Nehmen Sie doch einfach an unserer kleinen Umfrage teil: -> zur Umfrage


2. Frühlings-Aktion

Bis zum 15. April 2006 wartet noch unsere Frühlingsaktion auf Sie!
Wir bieten Ihnen unsere klassischen Ausbildungen, besonders den Psychologischen Berater, zu günstigsten Aktions-Preisen.

 





3. Berührung ist Lebenswichtig!

Die ersten Sinne, die in der menschlichen Entwicklung gefördert und entwickelt werden, beziehen sich auf das Gleichgewicht, auf Berührungsempfindung und Tiefensensibilität. Bereits im Mutterleib werden diese Sinne durch jede Bewegung angeregt und sind ganz primär mit der Entwicklung des Gehirns verknüpft: jede Berührung und Bewegung gibt dem Gehirn des Embryos den Impuls, sich weiter zu entwickeln.
Dieser Zusammenhang setzt sich auch nach der Geburt fort, wo der Körperkontakt und das Gefühl, getragen zu werden, sehr wichtig sind, weil dadurch die Sinne angeregt und die Entwicklung des Kindes und seiner natürlichen Intelligenz begünstigt werden!
Gerade für Frühgeborene, oder solche Kinder, die an MCD (Minimaler Cerebraler Disfunktion) leiden, ist es sehr heilsam, berührt und gehalten zu werden – dadurch können auch noch Schäden ausgeglichen werden.
Auf der tiefenpsychologischen Ebene ist es Berührung, die Urvertrauen entstehen läßt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, das es weniger von der Nahrungsversorgung abhängt, als mehr vom tatsächlichen Körperkontakt, dass Lebewesen so etwas wie Urvertrauen entwickeln können.

 

 

 

 

Die tiefen innerkindlichen Schichten, in denen dieses Wissen um die Wertschöpfung von Berührung abgespeichert ist, können durch Massage berührt werden. So kann die Massage psychotherapeutisch wirken und durch die erzeugte Entspannung in tiefe Erlebnisspähren vorstoßen um dort zu heilen.

In unserer Ausbildung zum Massagetherapeuten möchten wir Ihnen verschiedene Massagetechniken und andere Formen der Körperarbeit nahe bringen. Dabei spielen “Wohlfühlmassagen” genauso eine Rolle, wie z.B. Reflexzonenmassagen, mit denen Sie Krankheiten positiv beeinflussen können.
Ziel der Ausbildung ist es, verschiedene Massagetechniken sicher zu erlernen und grundlegende Kenntnisse der Therapie und Prävention von Krankheiten zu vermitteln.
Mehr Informationen über die Ausbildung, welche an zwei Blockwochen stattfindet, hier.

4. Programm vom Tag der offenen Tür am 25. März 2006

Die Heilpraktikerschule Likamundi lädt Sie herzlich ein zum Tag der offenen Tür am 25. März 2006, in der Drehergasse 12, 87629 Füssen. Ihre Gelegenheit, unsere Schule und Dozenten persönlich kennen zu lernen und eventuelle Fragen direkt zu klären!

11.00-12.00

Begrüßungsvortrag: Warum der Schritt in die ganzheitliche Medizin?
Ein neues Verständnis für die Vielfalt von Wirklichkeit.
Dr. Ingrid Müller-Mackert

12.00-13.00

Infoveranstaltung: Heilpraktiker- und Psychotherapieausbildung. Evelyn Barrasch, HP

Ab 13.00

Mittagspause mit Snack

14.00-15.00

Irisdiagnose in der Psychotherapie?
Die Irisdiagnose als Instrument zur Erschließung eines ganzheitlichen Weltbildes und zum Verständnis von Leib UND Seele. Dr. Ingrid Müller-Mackert

15.00-16.00

Wie trainiere ich mein „Ich“? Verhaltensanalyse und -training durch Traum-Arbeit. Evelyn Barrasch, HP

Ab 16.00

Kaffee und Kuchen am Buffet

Im Anschluß

Vorstellung und Einführung in das Likamundi-Internet-Forum.
Marc Loskill, Öffentlichkeitsarbeit


Offene Fragestunde für Interessenten und Schüler
Dr. Ingrid Müller-Mackert; Evelyn Barrasch, HP

Möchten Sie gerne zu unserem Tag der offenen Tür kommen?

Herzlich willkommen!


Bitte melden Sie sich vorher an, damit wir bescheid wissen und besser planen können. Sie können dazu das nachfolgende Formular benutzen, oder uns direkt anrufen: 08 3 62 / 92 11 97

5. Ein Kraut, so stark wie Eisen

Nur noch sehr selten ist das Eisenkraut zu finden, mit seinen feinen, zarten Blüten an den harten, aufrechten, vierkantigen Stengeln. Es wächst gern in Gruppen zusammen, selten auch vereinzelt an Wegrändern oder auf Schutt, häufiger jedoch in sonnigen, geschützten Lagen auf leicht sauren, sandigen Lehm- und Ton-Böden.

Das Eisenkraut, auch „Verbenea officinalis“ hat eine lange und sagenhafte Geschichte ...
Schon bei den Griechen und Römern stand die unscheinbare Pflanze in hohem Ansehen. Es wurde zu Reinigungsritualen verwendet und von priesterlichen Diplomaten als schutzmagische Pflanze bei Aushandlungen von Verträgen getragen.
Im Mittelalter trug man das Kraut zum Schutz gegen Hiebe und Stiche, zusammen mit Thymian, der Mut in der Schlacht verlieh, und ein Stück Hämatit, der vor Verletzungen schützen sollte.
Auch gehört es zu den zwölf magischen Pflanzen des Rosenkreuzerordens.
Früher hängte man Eisenkraut in einem Beutelchen über das Bett, da es hilft, sich besser an Träume erinnern zu können und vor Alpträumen schützt.

 

 

Auch den Kelten war das Eisenkraut heilig. Sie verwendeten es als Räuchermittel zum Anziehen von Wohlstand und als Schutzzauber, für Weissagungen und sakrale Feierlichkeiten. Volkstümliche Namen des Eisenkrautes weisen noch auf seine magisch-keltische Vergangenheit hin: Druidenkraut, Sagenkraut, Teufelswurz, Wunschkraut, Traumkraut, Venusader, Träne der Isis und Heilige Pflanze (nach Dioskorides).

Heutzutage wird das Eisenkraut kaum noch als Heilkraut eingesetzt, obwohl es immer noch eine wertvolle Heilpflanze ist, die aber leider, wie viele andere, in Vergessenheit geraten ist.
Als leichtes Bittermittel wirkt es zusammenziehend, stärkend und kühlend. Es hilft bei Bronchitis, Husten, Katharren der oberen Luftwege und Sodbrennen. Es wirkt wundheilend, schmerzstillend und harntreibend und auch in der Frauenheilkunde ist es sehr wertvoll, als menstruationsfördernde, milchbildende Pflanze.
Die Wurzeln in Wein gegart sind ein altbekanntes Mittel gegen Gelbsucht.
Das Kraut in Wein gekocht, hilft bei Leber- Milz und Nierenleiden und dient zur Reinigung von Geschwüren und Wunden, ganz besonders, wenn diese durch Eisen entstanden sind.
Die Volksheilkunde verwendet das getrocknete Kraut bei Fieber, Atemnot und Keuchhusten in Wein und / oder Wasser gekocht und empfiehlt bei Kopfschmerzen, ein in Eisenkrautwasser getauchtes Tuch um Stirn und Schläfen zu binden.
Als Mundwasser verwendet, hilft das Eisenkraut bei Halsverschleimungen, übel riechendem Atem und Zahnfleischgeschwüren.
In Weinessig gesotten finden die Blätter Anwendung als Umschlag bei rheumatischen Schmerzen, Seitenstechen und Migräne.
Die blühenden Sprossspitzen zu Brei verarbeitet und als Umschlag aufgelegt, lindern neuralgische und Gelenkschmerzen, Prellungen, Schwellungen und Blutergüsse

 

Und übrigens: die häufig angebotenen stark zitronig duftenden Eisenkraut-Tees und ätherischen Eisenkraut-Öle stammen  nicht von der Verbena officinalis, sondern von der Zitronenverbene (bot. Lippia triphylla oder citriodora). Diese Pflanze gehört zwar auch zur Familie der Eisenkrautgewächse, ist allerdings in Süd-Amerika heimisch und wurde erst im 18. Jahrhundert in Europa als Tee- und Zierpflanze kultiviert.

Mehr Spannendes und Wissenswertes über Heilpflanzen und deren Anwendung erfahren Sie in unserer Naturheilkunde-Ausbildung – im Direktunterricht, aber auch als Selbststudium möglich!

Rezepte


Eisenkraut-Tee
1 gehäufter TL Kraut mit einer Tasse Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Mundwasser mit Eisenkraut
Je 100 g Eisenkraut, Himbeerblätter und Blutwurz sowie 1 bis 2 EL Pfefferminzöl in 1 Liter Alkohol 2-3 Wochen lang ansetzten, öfter schüttelen und durchsieben. 15 Tropfen auf ein Glas lauwarmes Wasser zum Gurgeln und Spülen verwenden.


Eisenkraut-Badezusatz
200 g Eisenkraut mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen und 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Den Aufguss abseihen und dem Badewasser zufügen. Dieses Bad wirkt kreislaufstärkend.

Eisenkraut-Tee gegen Völlegefühl
1 gehäufter TL Kraut und 1 TL Lindenblüten mit einer großen Tasse Wasser überbrühen, 7 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Wenn Sie zu unserem Tag der offenen Tür kommen möchten, benutzen Sie bitte dieses Formular, um sich an zu melden.

HerrFrau











Hier ist noch Platz für eine Nachricht