Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
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Likamundi Newletter Nr. 46

Die Themen heute:

  1. Neuigkeiten für unsere Schüler und Interessenten
  2. Lerntipp: Die Farbe Gelb
  3. Kräuter in Not

Neuigkeiten für unsere Schüler und Interessenten

Die Psychotherapie-Jahresgruppe (Direkt-Kurs) beginnt kommendes Wochenende vom 19.-20. November 2005. Für die Dauer eines Jahres wird sich der Kurs einmal im Monat mit den Inhalten des Psychotherapie-Studiums befassen. Die Teilnehmer werden entweder die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt absolvieren oder nach einer internen Überprüfung bei uns im Haus zum Psychologischen Berater zertifiziert. Letzteres ist übrigens gesetzliche Erlaubnis, Energiearbeit, Reiki und geistiges Heilen anzubieten.

Im Einsteigerkurs in das Psychotherapie-Studium vom 03.-04. Dezember 2005 sind noch Plätze frei. Bei dem Kurs wird eine Art Landkarte über das Wissensgebiet erstellt, anhand derer sich die Schüler während ihrem Studium orientieren können. Das Seminar vermittelt eine übersichtliche Strukturierung und die Sicherheit, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

Wir haben unser Ausbildungsangebot erweitert: speziell für Hebammen und Geburtshelfer gibt es nun eigene Seminare, z.B. für Ganzheitliche Geburtsbegleitung, wo unsere Dozenten ihre eigene langjährige Erfahrung in der Begleitung von Schwangeren vermitteln.
Andere unserer Ausbildungen wurden um Zusatz-Seminare für Hebammen und Geburtshelfer erweitert, wie z.B. die Frauenheilkunde, Akupunktur und Hypnose.

Mehr Informationen auf unserer Hebammen-Seite hier.



Und außerdem gibt es neue Termine für die Akupunktur- und Hypnose-Ausbildung. Beide beginnen nun erst im Januar mit dem Einführungstag. Die Chance für Sie, noch einzusteigen und sich damit zum Beispiel zu Weihnachten ein nachhaltiges Geschenk zu machen!

Akupunktur-Ausbildung

Einführung: 21. Januar 2006
I 03.-05. März 2006
II 13.-14. Mai 2006
III 08.-09. Juli 2006
IV 21.-22. Oktober 2006
V 02.-03. Dezember 2006
Zusatz für Hebammen: 05.-06. August 2006

Hypnose-Ausbildung
Einführung: 04. Februar 2006
I 01.-02. April 2006
II 01.-02. Juli 2006
III 22.-23. Juli 2006
IV 02.-03. September 2006
V 11.-12. November 2006
Zusatz für Hebammen: 07.-08. Oktober 2006

2) Lerntipp: Die Farbe Gelb

„Es ist schon wieder einmal Winter. Der Sommer ging viel zu schnell vorbei und blieb doch eher ein unerfülltes Versprechen, als das er mir hätte genug Sonne schenken können, für die dunkle Jahreszeit, die nun bevorsteht. Meine „Lichttanks“ sind fast lehr, und ich fühle mich, als würde ich psychisch im Dunkeln tappen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, im regnerischen Herbst, spätestens aber, wenn der kalte und ungemütliche Winter losgeht, wieder mehr Energie in mein HP-Selbststudium zu investieren. Aber woher soll ich die Motivation jetzt nur nehmen?“

Die zündende Idee zeigt sich buchstäblich als eine aufleuchtende Glühbirne, wie man sie sehr bildhaft aus Comics kennt. Ja genau, Licht und damit auch Farben (die ja Licht in bestimmten Frequenzen darstellen) können tatsächlich sehr tiefreichende Wirkungen auf die Psyche des Menschen aufweisen, und damit auch auf seinen Organismus.

Bei der Farbtherapie (Chromotherapie) wird die psychologische Wirkung von Farben genutzt, um Krankheiten vorzubeugen oder körperliche und psychische Probleme zu behandeln. Dabei wird der Patient mit farbigem Licht bestrahlt. Im Groben benannt soll beispielsweise Grünes Licht die Kreativität fördern, Blau lindert Schmerzen und fördert die Heilung und Rottöne sollen stimulierend und vitalisierend wirken.


Für oben beschriebenes Fallbeispiel würde nach der Farbtherapie Gelbes Licht helfen. Wie die Sonne scheint es und erhellt das Gemüt. Somit wirkt Gelb sehr ausgleichend, fördert Selbstsicherheit und vermittelt das Gefühl der Geborgenheit. Es steht nicht nur für Heiterkeit, sondern soll auch entspannen und die Konzentration fördern. Für Menschen unter hoher geistiger Anspannung würden sich sowohl gelbe Glühbirnen, als auch gelbe Farbbrillen anbieten.

Außderdem wirkt Gelbes Licht günstig auf die Ernährungsorgane. Magen, Darm, Leber, Milz und Blase werden durch die gelbe Farbe gestärkt, und Erkrankungen in diesem Bereich können dadurch geheilt werden. Gelb hat die intensivste Strahlung, es ist deshalb auch bei Lähmungen zu verwenden und sollte abwechselnd mit Rotlicht angewandt werden.
Krankheiten, die mit Gelb behandelt werden sind außerdem Nahrungsmittel-Allergien und Diabetes, Blutzuckermangel, Hypothyroid (zu wenig Schilddrüsenhormon), Gallensteine, Muskelverspannungen und -verkrampfungen, Depressionen und Atemschwierigkeiten (Asthma). Auch bei zuviel sexueller Energie soll es helfen können. Vorsicht nur bei nervösen, unruhigen Personen und solchen mit "roten" Krankheiten oder Störungen, diese sollten gelbes Licht nicht länger als 5-10 Minuten anwenden.


Übrigens braucht es nicht gleich ein teures Farbtherapie-Gerät. Eine kleine Taschenlampe mit gelbem Licht kann auch schon helfen, in dem z. B. auf bestimmte Akupunkturpunkte gestrahlt wird, durch welche der Körper die Information und Schwingung des Lichtes aufnehmen kann.

Abgesehen davon, wie allein schon Kleidung oder die Farbe von Wänden und Bildern auf uns wirkt, können auch farbige Glühbirnen und Farbbrillen sehr intensiv wirken.

Farbbrillen und noch ein paar Infos zur Farbtherapie finden sie übrigens bei Asklepios, dem Versand für Heilpraktikerbedarf.

 

3) Kräuter in Not

oder „Ein weiterer Schritt zur Entmündigung des Menschen“

Thomas Beutler, ein befreundeter Bio-Bauer aus dem Fläming, steht vor dem Rechtstreit mit den Behörden, weil er Kräuter als Lebensmittel vertreibt, und nicht als Arzneimittel, was ihm aber ohne spezielle Erlaubnis ohnehin verboten wäre. Im Nachfolgenden erklärt er, worum es ihm geht, und wie Unterstützung möglich ist.

„Als kleiner naturgemäßer Land- und Waldwirtschaftsbetrieb („LebensLust - Genuß und Gesundheit aus der Fülle der Natur“; mondphasenorientierte Permakultur in Verbundenheit mit den Naturkreisläufen) habe ich mich auf das Sammeln und Verarbeiten von Wildpflanzen und -früchten spezialisiert. Dies hat nun das Landesgesundheitsamt (LASV) auf den Plan gerufen, welches fast alle meine Kräuter (auch Kamille, Minze, Schafgarbe, Lindenblüten, Brennessel, Wacholderbeeren, ...) als Arzneimittel einstuft. Nachdem ich mir dies nicht gefallen lies (auch wenn das natürlich preußische Verwaltungsbeamte nicht erwarten) ist die Liste nun auf 11 Pflanzen gekürzt worden: Spitzwegerich, Weißdornbeeren, Löwenzahnwurzel, Malvenblüten, Hirtentäschelkraut, Johanniskraut, Echtes Goldrutenkraut, Schachtelhalmkraut, Beinwellwurzel, Birkenblätter und Frauenmantel.



Diese sind für das LASV unabdingbar Arzneimittel, unabhängig davon, wie sie verkauft werden, in meinem Fall als Genußtees. Diese Rechtsauffassung beruft sich dabei alleine auf die pharmakologische Wirkung der Pflanzen und läßt ihre anderweitigen Verwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise in der Küche, völlig außer Acht.

Im Gegensatz dazu gibt es auch andere offizielle Auffassungen, wie z.B. durch das Bundesgerichtsurteil I ZR 288/01 belegt. Dieses erlöst das Johanniskraut von der alleinigen Nutzbarkeit als Arzneimittel, und gesteht ihm auch eine allgemeine Verwendung zu, weil z.B. Joghurt mit Johanniskraut auch kein Arzneimittel sei.

Und selbst der Bundesverband der LebensmittelchemikerInnen im öffentlichen Dienst stellte einen Fragenkatalog auf, der acht verschiedene Kriterien beinhält zur Bewertung, ob es sich um ein Lebensmittel oder ein Arzneimittel handelt. Laut dessen Anwendung erhielte man ebenfalls ein anderes Ergebnis in der Beurteilung der Pflanzen.

Würde die Rechtsauffassung des Gesundheitsamtes weiter angewendet, hätte das meiste Obst und Gemüse plötzlich den Status des Arzneimittels. Der Apfel beispielsweise hat nachweislich eine sehr hohe und vielfältige pharmakologische Wirkung.

Zumindestens für Biobauern würde es erhebliche Probleme geben, wenn sie plötzlich statt Heu Arzneimittel verfuttern würden, da dort Johanniskraut, Spitzwegerich, Löwenzahn, Ackerschachtelhalm etc. darunter ist.

Ebenso unklar ist, was das für Menschen bedeuten sollte, die nun plötzlich Arzneimittel (Brennessel oder verschiedenste Stauden) in ihrem Garten anbauen und verarbeiten und dies ohne eine Arzneimittelherstellungs-Erlaubnis. Was würde aus Brennesseljauche und Omas Wildkräutersüppchen?



Dem Verbraucher wird das Recht auf freie Nahrungswahl abgesprochen, er wird also entmündigt. Ein Teil der Kräuter sind in Apotheken auch gar nicht erhätlich und was dort verfügbar ist, das weist nicht vergleichbare Qualität auf, wie selbstangebaut oder vom regionalen Biobauern erworben: im gleichen regionalen Klima aufgewachsen, naturgemäß ohne Zusätze oder Chemikalien, liebevoll und in Ehrfurcht vor Mutter Natur geerntet, schonend luftgetrocknet, mondphasenorientiert verarbeitet. Hinzu kommt, dass Arzneitees natürlich auch stärker den Geldbeutel belasten.

Die Erlaubnis für die Herstellung von Arzneimitteln ist wirtschaftlich nur für größere Betriebe realisierbar. Ein Urteil, welches bewährte Hauskräuter zu ausschließlichen Arzneipflanzen macht, hätte weitreichende Folgen, nicht nur für viele einzelne Biobauern oder Hobbygärtner: Regionale Wertschöpfung und (landwirtschaftliche) Arbeitsplätze würden damit zerstört und damit auch das Wissen über und den Umgang mit den Pflanzen.

Ich produziere Tees, Gewürze, Zutaten für Suppen und Eintöpfe so, wie sie schon seit Jahrhunderten als Lebensmittel üblich sind. Warum sollen diese nun plötzlich nicht mehr Lebensmittel sein, warum werden hier die bäuerlichen Traditionen ausser Kraft gesetzt, die gesetzlich ja eigentlich geschützt sind?

Durch das europäische und deutsche Lebensmittelrecht ist gewährleistet, das alle innerhalb Europas gängigen Lebensmittel auch in Deutschland als Lebensmittel verkauft werden dürfen. Da in verschiedenen europäischen Ländern die gleichen Kräutertees als Lebensmittel produziert und verkauft werden, könnten sie schon deshalb gar nicht untersagt werden.

Und ein anderer Aspekt: Was würde passieren, wenn wir die Kräuter fragen würden, in welcher Form sie dem Menschen dienen wollen?

Ich freue mich über Menschen, die mich unterstützen wollen. Deshalb suche ich Menschen, die ...

* die eine Internetpräsenz aufbauen können, damit mehr Menschen informiert werden können und die Basis für einen vielfältigen Meinungsaustausch entsteht
* mit "juristischem Kenntnissen und Verstand" bzw. solche, die sehr fit sind was die ganzen Verordnungen und Gesetze (Lebensmittelrecht, Arzneimittelrecht, Kennzeichnungsverordnung, ...) betrifft
* Koch- oder andere Bücher die den Einsatz der Kräuter als Lebensmittel belegen als Nachweise über die Verwendung als Lebensmittel, auch aus anderen Ländern der EU,
* Kontakt zu anderen Herstellern von Kräutertees, bäuerlichen Betrieben und zu Organisationen, die solche eine Veränderung zu mehr mündigen Bürgern und gesunder Nahrung unterstützen
* Politiker auf allen Ebenen aber besonders auf Bundes- oder Europaebene, da dort die notwendigen Anpassungen der Gesetze passieren müssen
* eine Öffentlichkeitsmachung des Themas egal ob beim Zahnarzt, im Sportverein oder beim Gespräch mit dem Nachbarn, damit die Menschen verstehen was hier für ein Prozeß an Entmündigung und Lebensverlust im Gange ist
* Einkauf bei regionalen kleinbäuerlichen Strukturen, um diese zu unterstützen. "

Kontakt:

LebensLust - Genuß und Gesundheit aus der Fülle der Natur
(naturgemäßer Land- und Waldwirtschaftsbetrieb)
Thomas Beutler
Waldsiedlung 9
14806 Belzig
Telefon 033841/45083 oder 0171/1427454
e-mail: paradiesplatz@web.de
internet: www.schlafbuch.de und hoffentlich bald wieder www.paradiesplatz.de

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen aus Füssen

 

Ihre Viola Werner
Heilparktikerschule Likamundi