Heilpraktikerschule Likamundi
Schule für ganzheitliche Heilweisen, Naturheilkunde, Heilpraktiker und Psychotherapie
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Likamundi Newsletter Nr. 45

Die Themen heute:

  1. Aktionsverlängerung bis zum 30. Oktober 2005
  2. Entgiftungskur mit Apfelessig
  3. Kopfschmerzen: Ein Fallbeispiel aus der Traditionellen Chinesischen    Medizin
  4. Der Verlust der Stille – über Tinnituspersönlichkeiten
    (Fortsetzung vom letzten Newsletter)

1) Aktionsverlängerung

Unsere Herbstaktion wurde bis zum 30. Oktober 2005 verlängert. Das ist für Sie die Möglichkeit, sich zu unseren Grundausbildungen anzumelden und dafür die günstigen Aktionspreise zu bekommen!

Nutzen Sie die Chance für Ihre Zukunft!

Zur Aktionsseite ...

 

2) Entgiftungskur mit Apfelessig

 „One apple a day, keeps the doctor away“ - sagt ein englisches Sprichwort und lobt damit die gesundheitsfördernde Wirkung der Äpfel, die auch in ganz anderer Form zu heilenden Erfolgen verhelfen können: als Apfelessig. Gewonnen wird dieses spezielle Getränk durch Gärung aus Apfelwein. Wertvoll ist es durch die verschiedenen Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Spurenelemente, Enzyme, Aminosäuren, Nährstoffe, Pectin, Betacarotin, Phosphor, Kalium und Magnesium.

Somit wirkt der Apfelessig entschlackend und vitalisierend, indem es Mattigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen vertreibt. Denn geistige und körperliche Müdigkeit kann auch auf eine Unterversorgung mit Kalium zurückzuführen sein, welches der Apfelessig sehr ergiebig spendet. Als Gegenspieler des Natriums regelt das enthaltene Kalium den Wasserhaushalt der Körperzellen, sowie die Gehirn- und Nerventätigkeit.

Während einer Kur empfiehlt sich, am Morgen ein bis drei Esslöffel Apfelessig und wahlweise etwas Honig in einem Glas Wasser einzunehmen. Kombiniert werden kann der Gesundheitscocktail auch noch mit Brennessel,- Möhren-, Löwenzahn-, Artischocken- oder Kohlsaft, die ebenfalls als besonders blutreinigend gelten. Während der Zeit der Apfelessig-Kur wird auch empfohlen, Gemüse zu bevorzugen, viel Rohkost mit Apfelessigsoßen zu essen und dabei nur milde Gewürze zu verwenden.

Auch bei Akne kann der Apfelessig helfen, durch den enthaltenen Schwefel, der regulierend auf die Talgdrüsen einwirkt. Außerdem besteht eine blut- und hautreinigende, sowie entzündungshemmende Wirkung. Apfelessig lindert den Juckreiz und beschleunigt die Wundheilung durch Zinkzufuhr. Durch die Essigsäure wird auch der Stoffwechsel stimuliert und der Entgiftungsprozeß unterstützt.
Um die Ausleitung über die Haut zu fördern, bieten sich auch Ganzkörperwaschungen mit unverdünntem Apfelessig an. Wenn größere Körperstellen, wie etwa Brust und Rücken betroffen sind, sind auch Vollbäder angezeigt, wobei auf ein Bad eine Tasse Apfelessig kommt. Es ist auch möglich, das Bad mit Zusätzen aus Lavendel und Kamille anzureichern, was geruchlich angenehmer wird.

Die Eigenschaften des Apfelessig sind also sehr vielfältig und einfach in der Anwendung. Schon seit dem Altertum wurde er als wertvolle Nahrungsergänzung und Naturheilmittel für ein gesundes Leben geschätzt. So nimmt er zu Recht einen festen Platz in der Volksheilkunde ein.

3) Kopfschmerzen: Ein Fallbeispiel aus der traditionellen Chinesischen Medizin

Häufige Kopfschmerzen im Herbst hängen oft eng zusammen mit dem trüber werdenden Wetter, welches die Stimmung sinken läßt: mit dem kalten Wind, und der immer seltener werdenden Sonne. In der Tradtionellen Chinesischen Medizin (TCM) spricht der Therapeut von „Hinterkopfschmerzen wegen eingedrungenem Wind und Kälte“ und ergänzt seine Diagnosestellung durch verschiedene Untersuchungen:
Die Pulsdiagnose an rechter und linker Hand gibt Hinweis über Füllezustände der 12 Meridiane (Energiebahnen im Körper) und über energetische Störungen. Die Zungeninspektion zeigt Störungen im Organismus anhand von Farbe und Belag. Durch das Abtasten von Akupunkturpunkten lassen sich schmerzende Stellen als Störstellen identifizieren. Und in einer gründlichen Anamnese werden die allgemeinen Lebensgewohnheiten in über 150 Fragen genauestens erfaßt.

Aus der Gesamtheit dieser Faktoren läßt sich die Krankheitsherkunft ableiten, welche in zwei Hauptgruppen zusammengefaßt werden können. In diesem Falle handelt es sich um Kopfschmerz wegen äußerlicher, krankheitsverursachender Faktoren (Wind und Kälte), welche in den Körper eingedrungen sind. Diese Energien haben das Meridianschutzschild durchbrochen und irritieren den Meridianfluss, was dann den Kopfschmerz verursacht.
In einem möglichen anderen Fall handelt es sich um Kopfschmerzen, welche durch Erkrankungen der inneren Organe und Meridianbeteiligung hervorgerufen werden. Hauptbegleitsymptome sieht die TCM in der Angst vor Wind und Kälte, wodurch sich die Symptome auch verstärken.


 Der Schmerz ist lokalisiert im Nacken (Nieren/Blasenenergie) und in der Schläfe (Leber/Gallenenergie). Als Behandlungsmethoden schlägt die TCM vor, „die Winde aus den Meridianen zu beseitigen und die Verstopfung zu befreien“. Wind wird dem Funktionskreis Leber/Galle zugeordnet, daher können bestimmte Gallenpunkte zur Behandlung dienen. Die Kälte und die Angst gehören ihrerseits allerdings zum Funktionskreis Niere/Blase, weswegen auch aus diesem Bereich Behandlungspunkte stammen sollten. Akupunkturpunkte dafür wären beispielsweise Gbl 20 (Fengchi) am Hinterkopf, Taijang an der Schläfe, BL10 (Tianzhu) an der Halswirbelsäule und BL 60 (Kunlun) an der Knöchelaußenseite.
Es ist auch möglich, statt zu nadeln, die Blasenpunkte (BL10 und 60) durch Akupressur zu stimulieren, also einfach mit dem Daumen zu drücken und ein paar Minuten zu halten.

 

In unserer Akupunktur-Ausbildungsreihe werden die Grundlagen der TCM vermittelt und in einer ganzheitlichen Sicht mit der Arbeit mit den Meridianen verbunden. Im nächsten Kurs sind noch Plätze frei. Der Einführungskurs findet statt am 26. November 2005.
Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich an!
Mehr Informationen über unsere Akupunktur-Ausbildung finden Sie hier.

4) Der Verlust der Stille – über Tinnituspersönlichkeiten (Fortsetzung vom letzten Newsletter)

Einen Blick auf die Persönlichkeitsstruktur von Tinnituspatienten zu werfen, ist sehr interressant. Auch wenn es nicht den „typischen Tinnituspatienten“ gibt, so gibt es frappierende Übereinstimmungen von charakterlichen Strukturen.

Kontinuität und Fleiß

Nicht nur beruflich sondern auch privat zeichnen sich Tinnitus- und Hörsturz-Patienten dadurch aus, dass sie gerne und viel arbeiten, in der Therapie „dran bleiben“ und sich auch sonst wenig Erholungspausen gönnen. Oft führt das dazu, dass sie über ihre Grenzen hinausgehen.

Leistung
Dazu weisen sie einen ausgesprochene Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz auf. Sie haben eine Tendenz, immer „besser als die anderen“ sein zu müssen.

Konflikte
Trotz allem Ehrgeiz – Tinnituspatienten mögen es nicht besonders, Konflikte auszutragen. Lieber laufen sie davon, überhäufen sich mit beruflichen Pflichten und versuchen damit, direkter Konfrontation auszuweichen.

Berufliche Risikogruppen

Hier sind vor allem Rockmusiker, Bauarbeiter, Schreiner und Lehrer als Risikogruppen zu nennen. Alle haben viel mit Lärm oder gehörorientierten Tätigkeiten zu tun, die eine Anfälligkeit für Tinnitus steigert. Interessant ist auch, dass eher Selbstständige als Arbeiter betroffen sind, was ebenfalls ein deutlicher Hinweis auf die Rolle psychischer Belastung bei Tinnitus und Hörstürzen ist

 

Seelische Dauerbelastung
Auffällig war bei Hörsturzpatienten, dass sie von unterschiedlichsten belastenden Ereignissen in ihrem Leben – z.B. Todesfälle, Krankheitsfälle, Konflikte, schwierige berufliche Situationen – betroffen waren. Hinzu kam ein deutlicher Hang dazu, Ereignisse besonders schwer zu nehmen und eine eher negative Haltung gegenüber Problemen einzunehmen.

Schreckangst

Ein Verhaltenstherapeut hat festgestellt, dass bei seinen Tinnituspatienten bestimmte Muskelstränge besonders angespannt sind. Aufgabe dieser Muskeln sind entwicklungsgeschichtlich, die Ohren aufzustellen bei Gefahr oder Schreck. Bei Hunden und Katzen sieht man diesen Reflex noch, der Mensch kann dies jedoch nicht mehr, doch ist der Muskelreflex geblieben, wenn er unter Angst steht. Das führt zu einem Zusammendrücken der Blutbahnen im Hörsystem, woraus Sauerstoffmangel im Innenohr und dadurch Tinnitus und Hörsturz entstehen kann.

Abschließend läßt sich also feststellen, das der Tinnitus als Symptom verschiedene Aspekte haben kann. Es kommt darauf an, sich auf die Sprache der Ohrgeräusche einzulassen und zu versuchen zu verstehen, was der Tinnitus „sagen will“. Wer sich darauf einlassen und den Tinnitus als Hilferuf des eigenen Organismus annehmen kann, dem werden sich auch Chancen ergeben, wieder die innere Ruhe zu erlangen.

Sehr hilfreich können dabei übrigens auch Entspannungsübungen und andere Techniken der Hypnose und (Auto-)Suggestion sein.

Unsere nächste Hypnose-Ausbildung beginnt am 21. November 2005. Ihre Chance, Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Klinische Hypnose, Kommunikations- und Wahrnehmungstraining und Kontakt mit dem Unbewußten zu erlernen, und damit psychisch bedingten Krankheiten wie z.B. dem Tinnitus auf eine ganzheitliche und tiefgründige Weise zu begegnen.
Mehr Infos dazu hier!

 

Mit herzlichen Grüssen aus Füssen

Vioala Werner,
Heilpraktikerschule Likamundi