Likamundi Newsletter Nr. 26
Die Themen heute:
- Verändertes Blutbild bei Ratten durch genetisch veränderten Mais
- Freie Radikale - ein Lauf gegen die Zeit?
- Aktualisierungen und neue Preise bei Likamundi
1) Gentechnik - Verändertes Blutbild bei Ratten durch gentechnisch veränderten Mais festgestellt
Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 27.4.2004 dass Ratten, die über 90 Tage mit der gentechnisch veränderte Maissorte Mon863 gefüttert wurden, ein auffällig verändertes Blutbild sowie verschiedene weitere Anomalien zeigten.
Dieser Mais enthält ein verändertes Gen des Bodenkeims Bacillus thuringiensis, das Abwehrkräfte gegen verschiedene Fraßinsekten verleihen soll, vorallem gegen den Maiszünsler.
Das Toxin des Bacillus thuringiensis wird auch im biologischen Landbau eingesetz, da es nur für verschiedene Fraßinsekten schädlich ist und für den Menschen sowie viele nützliche Insekten unschädlich. Wie steht es nun mit dem gentechnisch veränderten Mais, dem die toxische Information genetisch "eingeimpft" wurde?
Französische Forscher bezweifeln im Gegensatz zum europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass diese Gentech-Maissorte so sicher sei wie herkömmlicher Mais.
"Den wohlmöglich wirkt hier das fremde Erbgut auch auf andere Säugetiere: bei männlichen Ratten stieg der Anteil der weißen Blutzellen an, ihre Nieren waren häufig verkleinert als bei Kontrolltieren und bei einigen Nagern traten mikroskopisch sichtbare Veränderungen an den Nierenkanälchen auf. Bei den Weibchen sank die Anzahl der so genannten Retikulozyten deutlich, aus denen die roten Blutkörperchen enstehen, außerdem war der Blutzuckerspiegel erhöht."
Auffällig sei in dieser Studie die Häufung der Anomalien. Es seien einfach zu viele Dinge, bei denen es signifikante Abweichungen gibt, so der französische Forscher Gerard Pascal.
Der Hersteller-Konzern Monsanto - von Umweltschützern häufig kritisiert (siehe unten) - leugnet die Veränderungen im Rattenorganismus nicht. Sie seien aber "nicht besorgniserregend", befand das "Wissenschaftliche Gremium für genetische veränderte Organismen" der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.
"Die gefundenen Abweichungen lägen innerhalb des natürlichen Schwankungsbereichs."
Artikel in der Süddeutschen Zeitung:
Umweltschützer zum Hersteller Konzern Monsato
Der US-amerikanische Gentech-Konzern hat in den vergangenen Jahren Milliarden ausgegeben, um Saatgut-Produzenten aufzukaufen. Er dominiert inzwischen den Markt für Mais- und Soja-Samen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Monsanto ist allein ist für 90 Prozent der angebauten Gen-Pflanzen weltweit verantwortlich. Hauptsächlich (zu 77 Prozent) handelt es sich dabei um Pflanzen, die gegen ein allein von Monsanto selbst produziertes Herbizid resistent sind, das Roundup-Ready heißt. Sein Wirkstoff ist Glyphosat, die auf der ganzen Welt am meisten verkaufte Herbizid-Chemikalie. (mir)
2) Freie Radikale - ein Lauf gegen die Zeit?
In den letzten Jahren hat die Forschung eine überzeugende Theorie hervorgebracht, die erklärt, warum Zellen altern, Funktionen verlieren und sterben: die Theorie der Alterung durch freie Radikale.
Das Faszinierende an dieser Theorie: Sie zeigt uns eine konkrete Möglichkeit auf, die Begleiterscheinungen des Alterns hinauszuzögern. Jede Körperzelle wird täglich etwa 10.000 Mal von freien Radikalen attackiert. Das ist normal und der Körper hat dafür Abwehr- und Reperaturmechanismen. Unser Organismus produziert sogar selbst freie Radikale, die ihm helfen, Bakterien, Viren, Gifte zu bekämpfen.
Durch unsere moderne Lebensweise jedoch steigt der Angriff freier Radikale auf bis zu 80.000 Mal pro Tag und Zelle - das schadet selbst der stärksten Rossnatur.
Negative äußere Einflüsse sind vor allem:
- Rauchen: Mit jedem Zug an einer Zigarette werden 1014 Radikale aufgenommen.
- Schwefeldioxid: - ein typischer industrieller Luftschadstoff
- Ozon
- Radioaktivität
- Mikrowellen
- Fleischkonsum
- Schwermetalle
- Sonne, UV-Srahlen
Auch Belastungen in der Nahrung (Pestizide, Konservierungsstoffe, Transfettsäuren usw.) sind "Radikalhelfer".
Schäden durch freie Radikale
Problematische für den Körper ist nun nicht nur alleine die hohe Reaktivität der freien Radikale, sondern vorallem auch das Auslösen von Radikalkettenreaktionen. Ein Radikal greift beispielsweise ein anderes Molekül an, zerstört es und setzt dabei weitere Radikale frei. Dadurch kann eine Kettenreaktion ausgelöst werden, so dass unter Umständen am Ende ein Radikal tausende weitere Moleküle schädigen kann.
Kann der Körper aus eigener Kraft die freien Radikale nicht mehr bekämpfen, greifen sie zuerst das Zellmembran an und dringen in der Folge bis zum Zellkern und die Erbsubstanz vor.
Regenerationsprozesse laufen unvollständig ab
Die Folge: Regenerations- und Reparaturprozesse können nicht mehr vollständig ausgeführt werden. Die Organe funktionieren schlechter. Mit zunehmenden Alter nimmt die Fähigkeit der Zellen ab, die Schäden zu reparieren. Als gesichert gilt, dass freie Radikale bei Krebs-, Herz- und Gefäßerkrankungen als Mitverursacher eine Rolle spielen.
Zum Glück besitzt unser Organismus ein "Redox-System" und kann durch enzymatische (z.B. Dismutasen, Katalasen und die selenhaltige Glutathionperoxidase) und auch nicht-enzymatische Mechanismen (z.B. Vitamin C, Vitamin E, Betakarotin und sekundäre Pflanzenstoffe wie die Flavonoide) als sog. "Antioxidantien" die freien Radikale "entgiften".
Was kann man tun?
Es gibt eine Reihe von Substanzen, welche die Radikalkonzentration in bestimmten Geweben des Körpers vermindern können und deshalb zu einer erheblichen Verlangsamung der Alterungsprozesse beitragen können.
Eine besondere Rolle als Radikalenfänger spielen die Vitamine, allen vorn das Vitamin C, aber auch andere Vitamine (z.B. Vitamin E, A-Vitamine usw).
Desweiteren sind Spurenelemente, vorallem das Selen, Radikalfänger und wie oben schon erwähnt sekundäre Pflanzenstoffe wie die Flavonoide.
Gesunde Ernährung
Wichtig ist eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung, bei der genügend Vitalstoffe aufgenommen werden können. Es wird empfohlen mindestens 5-10 Portionen biologisches Gemüse und reifes Obst pro Tag zu sich zu nehmen.
Da viele Menschen trotz Information nicht die erforderliche Mengen an Obst und Gemüse zu sich nehmen, neigen heute viele Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln
Von einseitigen Vitaminpräpraten ist jedoch eher abzuraten, obwohl bestimmte Nahrungsergänzungsmittel durchaus als Gesundheitsprophylaxe sinnvoll sein können.Wichtig ist hier eine möglichst natürliche und vollwertige Zusammensetzung der Inhaltsstoffe.
3) Aktualisierungen und neue Preise bei Likamundi
Wir freuen uns, dass wir die Qualität unser Prüfungsvorbereitungen insbesondere im Bereich Psychotherapie stark verbessern konnten.
Ab sofort erhalten Sie überarbeitete Skripten, die auf die gewachsenen Prüfungsanforderungen hin aktualisiert wurden.
Information für Schüler
Falls Sie im letzten Jahr oder davor unsere Psychotherapie-Skripten erworben haben, können Sie die aktualisierten Skripten zum Selbstkostenpreis von € 10,- pro Skript erwerben. Einen Kommentar zu den aktualisierten Skripten finden Sie hier
Durch die Überarbeitung und die Erhöhung unser eigenen Kosten, können wir unsere günstigen Preise für die Ausbildungen nicht mehr halten.
Ab dem 15. Juni 2004 werden die Preise für unsere Ausbildungen entsprechend erhöht.
Frühlingsaktion
Bis zum 10. Juni 2004 läuft noch unsere günstige Frühlingsaktion, wo Sie einzelne Ausbildungspakete zu Aktionspreisen erwerben können. Mehr Infos dazu finden Sie hier.
Mit herzlichen Grüssen aus Füssen
Ihre
Heilpraktikerschule Likamundi