Likamundi Newsletter Nr.23
Die Themen heute:
- Verfall der Zähne - Ausdruck der Oberflächlichkeit unserer Zeit?
- Lerntipp zum "Anfassen"
- Lösung und neues Rätsel : Wer bin ich?
- Osterhase, Vollmond und gefärbte Eier
1) Verfall der Zähne - Ausdruck der Oberflächlichkeit unserer Zeit?
von Evelyn Barrasch, HP
Das Fest des Lebens wird in der Werbung nur allzu oft mit strahlenden Zähnen abgebildet. Falsche Zähne, die dir eine Wahrheit vorgaukeln, die man immer weniger in unserer Zeit findet: makellose Zähne.
Immer häufiger beobachtet man den beginnenden Verfall der Zähne schon von Kindheit an. Manchmal sind sogar schon die neuesten Zähne gleich nach Erscheinen mit den braunen Flecken von Karies befallen.
Dass der Verfall der Zähne nicht notwendig ist, zeigen uns andere Völker, in denen die Zähne bis ins hohe Alter vollständig erhalten bleiben.
Liegt es an den oft kargen Ernährungsgewohnheiten in diesen Völkern oder liegt es an der damit verbundenen tiefen Spiritualität, die in enger Beziehung zu den Zähnen steht?
Ernährungswissenschaftler haben sich viel mit dem Zusammenhang zwischen Essen und Nahrung beschäftigt. Erstaunliches wird dabei bekannt, z.B. daß es vor dem Auftauchen der Kartoffeln (nach der Entdeckung Amerikas, dem Ursprungsland der Kartoffel) auch in Europa erheblich bessere Zähne gab als heute.
Oder wie Zucker und Weißmehl den ganzen Organismus und seinen Stoffwechsel schwächen, die Zusammensetzung des Speichels ändern und dem Körper Mineralien entziehen, was dann zusammen zum Verfall der Zähne führt.
Zähne und Spiritualität
Ernährungswissenschaftliche Erklärungen reichen nicht aus, um gute oder schlechte Zähne zu verstehen. Vielleicht ergibt erst die Deutung der Ernährung einen neuen Sinn. Stehen vielleicht raffinierte Auszugsprodukte wie Weißmehl und Zucker für die Oberflächlichkeit unserer Zeit, in der alles Konflikthafte, mühsame hinweggereinigt wird, man dafür aber weit weg vom Geschmack des Lebens ist.
Entsprechen Weißmehl und Zucker einer Kosmetik mit Plastik und Farbe, die eine künstliche Schönheit vortäuschen, für die es aber in der Person keine Substanz gibt?
Entspechen die schlechten Zähne unserer Zeit einem Menschenbild, das sich mit dem Schein zufrieden gibt und keinen Zugang mehr zu den Tiefen des Seins hat?
Sind die gesunden Zähne Ausdruck für Handlungsfähigkeit auf Grund einer tiefen Verwurzelung in einem spirituellen Sein?
Zahn - Wurzel - Knochen
Der Knochen hat in allen schamanistischen Traditionen eine besondere Rolle gespielt. Er ist der Träger des Ewigen Geistes des Wesens, zu dem er gehörte. Mit Hilfe des Knochens können Geister gerufen und gebannt werden. Er überdauert die Spanne des vergänglichen Lebens und ist der Mittler zur Ewigkeit.
Zähne wachsen nach
Daß auch der Verfall der Zähne nicht das Ende ist, zeigen uns Berichte folgender Art: bei einem über 90-jährigen Mann, der schon zehn Jahre ohne Zähne gelebt hatte, wuchsen die dritten Zähne von selber nach. Auch danach waren ihm noch zehn weitere Lebensjahre vergönnt. Dieses Potential gibt es also auch im Menschen. Bei vielen Tieren ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Zähne ständig nachwachsen. Warum nicht auch bei den Menschen?
Dieser Bericht ist kein Einzelfall. Weiter gibt es auch bei den Aborigines ein Ritual, um ausgefallene Zähne nachwachsen zu lassen. In tibetischen Klöstern werden Regenerationsmeditationen durchgeführt, natürlich über mehrere Monate, um die Organe zu regenerieren. Dabei tauchen dann auch wieder die Zähne auf. Diese Fähigkeiten sind Geheimnisse der Priester und Schamanen dieser Kulturen und von uns sicher nicht ohne weiteres nachzuahmen, selbst wenn wir die Methode kennen würden. Es ist der Ausdruck eines tiefen Glaubens an die unerschöpflichen Fähigkeiten der Natur, denen wir uns anvertrauen können. Leben ist immer ein Ganzes. Du erhältst die Geschenke der Natur, wenn Du Dich ihr auch ganz schenkst.
2) Lerntipp - Bauen Sie sich Ihre eigenen Modelle!
Insbesondere für die Anatomie, aber auch für andere Lernbereiche, ist es lohnend sich selber Modelle zu bauen. Dabei kommt es gar nicht auf die “künstlerische Leistung” an.
Die Modelle können ganz einfach sein - wichtig ist das “Begreifen”, den Lernstoff zum “Anfassen” aufzubereiten.
Die Modelle müssen gar nicht perfekt sein. Es reichen die Grundinformationen aus. Es kommt insbesondere bei ganz neuen Lernfeldern darauf an, Anknüpfungen an das schon bestehende “Wissensnetz” in Ihrem Gehirn zu schaffen. Wenn Sie erstmal die wichtigsten anatomischen Kenntnisse im Modell verinnerlicht haben, gelingt das Erlernen der Details viel leichter - auch ohne Modell.
Was hat Ihnen beim Lernen geholfen? Wer Lust hat, kann mir gerne seine besten "Lerntipps" zukommen lassen!
Einfach per Email an marc@likamundi.de
3) Lösung und neues Rätsel: wer bin ich?
Die Lösung des gesuchten homöopathischen Mittel aus den Likamundi News Nr.20 war: Arsen
Wer bin ich?
Gesucht wird ein homöopathisches Heilmittel
Ja, wer bin ich? Ich will es dir eigentlich nicht sagen.
Ich enthülle mich ungern... an mir ist etwas von einem dunklen Geheimnis; ein Schleier liegt über allem, man tappt bei mir im Dunkeln und hat nur wenig Anhaltspunkte.
Denn ich habe das Gefühl, daß etwas Häßliches in mir ist, das unmöglich geliebt werden kann. Ich fühle mich minderwertig, schwach, schlecht und unwert. Da ich nicht will, daß jemand meine Häßlichkeit entdeckt (dies zeigt sich sogar auf körperlicher Ebene: Hautausschlag an bedeckten Stellen des Körpers), trage ich Masken, eine Fassade von Glück und guter Laune, und verbringe viel Zeit damit, gepflegt, hübsch und gesund auszusehen.
Ich will nicht durchschaut werden, deshalb verschließe ich mich bis zum Lügen, Täuschen, Manipulieren. Ich will auch keinen Kontakt mit Fremden. Im Inneren bin ich sehr verletzlich und meine Ängste sind zahlreich, obwohl ich sie selten nach außen zeige. Ich kann sehr hart wirken, ungeduldig, launisch und mürrisch. Ich neige zu Fixiertheit, zu fixen Ideen und habe seltsame Empfindungen - als wäre eine fremde Person an meiner Seite, als wären Körper und Seele getrennt, als ob ich ein lebendiges Tier im Bauch hätte, als wären meine Glieder aus Glas, als stünde ich unter dem Einfluß einer verborgenen magischen Macht.
Ich neige zu religiösem Fanatismus. Manchmal leide ich unter Gewissensangst, Angst um mein Seelenheil. Charakteristisch für mich sind Warzen, Polypen, Kondylome an den Genitalien, eine blasse und fettige oder wachsartige Haut, öliger, süßlich oder nach Kadaver stinkender Schweiß, der die Wäsche gelb färbt. Kälte und nasses Wetter verschlimmern meine Beschwerden, und ich vertrage keine Bettwärme, Ruhe, Zwiebeln und Fett. Es geht mir besser durch Bewegung.
Denk an mich bei Folgekrankheiten von Gonorrhoe, Folgen von Pocken- und anderen Impfungen, Warzen- und Polypenentfernung, Unterdrückung von Ausflüssen.
4) Osterhase, Vollmond und gefärbte Eier
Das Christentum hat das Fest der Ostara, ein heidnische Fest, zum Osterfest umfunktioniert und hat dabei sogar die Abhängigkeit des Datums vom Mond beibehalten: So wurde festgelegt, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond auf die Frühlingstagundnachtgleiche folgt - also frühestens am 22. März und spätestens am 25. April.
Die Göttin Ostara steht für das Licht, für die Sonne die im Osten aufgeht. Sie ist die germanische Göttin des Frühlings. Ihre heiligen Tiere sind der Hase und der Marienkäfer. Eier und Hasen (vermehren sich "wie die Karnickel") sind Attribute der neuaufkeimenden Fruchtbarkeit des Frühlings. Es heißt, dass die Ostara Kinder liebt und deshalb ihren Vogel in einen Osterhasen verwandelt, der buntgefärbte Eier versteckt, um ihnen eine Freude zu bereiten.
Auch wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest und fröhliches Eiersuchen!
Mit herzlichen Grüssen aus Füssen
Ihre
Heilpraktikerschule Likamundi