Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Selbststudium und Fernstudium bei der Heilpraktikerausbildung?
- Wie lange dauert die Ausbildung?
- Wieso gibt es so hohe Durchfallquoten bei der Überprüfung?
- Welchen Abschluß habe ich durch die Heilpraktikerausbildung?
- Wo findet die Überprüfung statt?
- Wie und wann melde ich mich zur Prüfung an?
- Welche Vorraussetzungen brauche ich für die Heilpraktikerausbildung?
- Wo ist der Heilpraktiker anerkannt?
- Was darf der Heilpraktiker für Psychotherapie?
Was ist der Unterschied zwischen Selbststudium und Fernstudium bei der Heilpraktikerausbildung?
Grundsätzlich ist unser Selbst- und Fernlehrgang zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerüberprüfung inhaltlich komplett gleich.
Die Unterschiede:
Der Fernlehrgang enthält Korrekturaufgaben, die an unsere Schule eingeschickt werden. Auf diese Weise gibt es einen ständigen Kontakt zu unseren Dozenten und für die Schüler einen Ansporn.
Im Selbststudium gibt es dieselben Korrekturaufgaben als Hausaufgaben, die anhand von "Musterlösungen" vom Schüler selber korrigiert werden.
Im Fernlehrgang ist der Ergänzungsunterricht im Preis inbegriffen und Teil der Ausbildung.
Im Selbststudium kann der Schüler frei wählen, ob er am Ergänzungsunterricht teilnehmen möchte und diesen ggf. zusätzlich buchen.
Der Fernlehrgang kann aus gesetzlichen Gründen nur in Raten gezahlt werden.
Das Selbststudium kann in Ratenzahlungen, aber auch zu einem Gesamtpreis erworben werden.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Das ist ganz abhängig von den Vorkenntnissen und dem Zeitaufwand.
Wir rechnen bei einer Prüfungsvorbereitung, die berufsbegleitend stattfindet, mit ca. 3-4 Jahren. Bei Vorkenntnissen ist auch eine Vorbereitungszeit von 2 Jahren möglich - bei hohem Zeitaufwand verkürzen sich die Zeiten.
Das Niveau der Prüfungen ist sehr hoch und wird von vielen Heilpraktikeranwärtern unterschätzt.
Es ist besser eine längere Prüfungsvorbereitung einzuplanen.
Wieso gibt es so hohe Durchfallquoten bei der Überprüfung?
Das Niveau der Prüfungen ist sehr hoch und wird von vielen Heilpraktikeranwärtern unterschätzt.
Es ist wichtig sich wirklich gründlich und fundiert auf die Prüfung vorzubereiten.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß 90% unserer Schüler, die wirklich bis zum Schluß gelernt und fundierte Kenntnisse hatten, beim ersten Mal die Prüfung bestanden haben.
Entscheidend ist in erster Linie das eigene Durchhaltevermögen und die Motivation.
Wer "schnell" mal eine Heilpraktikerausbildung machen will, weil es einen ja schon immer interessiert hat, dem ist eher abzuraten.
Eine andere Seite der hohen Durchfallquoten sind teilweise auch "Horrormeldungen" von Prüflingen, die durchgefallen sind.
Im Herbst 2002 sind 50% bei der Überprüfung in Augsburg in der schriftlichen Überprüfung durchgefallen - nicht wie oft gemunkelt 90% aller Prüflinge!
Welchen Abschluß habe ich durch die Heilpraktikerausbildung?
Die "Heilpraktikerausbildung" ist in erster Linie eine Prüfungsvorbereitung und berechtigt noch nicht zu einer Berufsausübung.
Die Heilpraktikerausbildung bereitet auf die Heilpraktikerüberprüfung vor dem Gesundheitsamt vor. Nach Bestehen dieser Überprüfung ist eine Berufsausübung im Rahmen der Heilpraktikertätigkeit möglich.
Die eigentliche praktische Ausbildung (z.B. Homöopathie, Naturheilkunde, Akupunktur, Psychotherapie, Verhaltenstherapie usw.) findet parallel oder im Anschluß an die Heilpraktikerausbildung statt und kann ganz nach Neigung individuell gewählt werden.
Wo findet die Überprüfung statt?
Die Überprüfung findet abhängig vom Wohnort des Anwärters beim jeweilig zuständigen Gesundheitsamt statt.
(nicht an der Heilpraktikerschule!)
Wie und wann melde ich mich zur Prüfung an?
Sie melden sich bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt und fordern Anmeldeunterlagen für die Heilpraktikerüberprüfung an. Nach deren Rücksendung erhalten Sie einen Prüfungstermin.
In der Regel finden die Prüfungen jeweils im Oktober und März statt. Die Anmeldefrist ist in der Regel bis 3 Monate vor den Prüfungsterminen.
Welche Vorraussetzungen brauche ich für die Heilpraktikerausbildung?
Im Prinzip gibt es keine Vorraussetzungen, um die Ausbildung zu machen.
Die "Erlaubnis zum Heilen" wird vom Gesundheitsamt nicht erteilt...
- wenn das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet ist
- wenn nicht mindestens eine abgeschlossene Volksschulausbildung vorliegt.
- wenn die sittliche Zuverlässigkeit fehlt, insbesondere wenn schwere strafrechtliche und sittliche Verfehlungen vorliegen.
- wenn in Folge eines körperlichen Leidens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte die für die Berufsausübung erforderliche Eignung fehlt.
- wenn sich bei der behördlichen Überprüfung ergibt, daß die Ausübung der Heilkunde durch den Betreffenden eine Gefahr für die Volksgesundheit bedeuten würde.
Wo ist der Heilpraktiker anerkannt?
Der Heilpraktiker ist nur in Deutschland anerkannt. Eine Berufsausübung ist deshalb nur in Deutschland möglich.
Was darf der Heilpraktiker für Psychotherapie?
- Er darf behandeln und diagnostizieren, aber nur psychische Leiden des Patienten.
- Es ist erlaubt Körpertherapien, die sich auf die Behandlung psychischer Leiden beziehen, anzuwenden und dabei den Körper auch zu berühren.
- Es ist auch erlaubt Arzneimittel zu verschreiben, die sich auf
die Behandlung der Psyche beziehen. (natürlich nur
nicht-verschreibungspflichtige Arzneien)
Sobald er auf körperliche Leiden stößt, ist er verpflichtet, an einen anderen Heilpraktiker oder Arzt zu verweisen.